Endlich wieder Nahversorgung im Ort
Nach mehreren Jahren ohne eigenen Lebensmittelmarkt ist es nun soweit: Hochmoor hat wieder einen Supermarkt. Mit der Eröffnung von Tante Enso kehrt ein wichtiger Teil der örtlichen Infrastruktur zurück – zur großen Freude vieler Bürgerinnen und Bürger.
Der neue Markt bietet rund 4.000 Artikel und gilt damit als echter Vollversorger. Zum Vergleich: Ein klassischer Discounter führt meist nur etwa 2.500 Artikel. „Damit ist Tante Enso deutlich mehr als nur eine Notlösung – es ist ein vollwertiger Supermarkt für den täglichen Bedarf“, erklärt Reinhold Röhling, der gemeinsam mit Marc Jaziorski maßgeblich an der Ansiedlung des Marktes beteiligt war.
Fünf Jahre Engagement für Hochmoor
Dass Tante Enso nun in Hochmoor eröffnet hat, ist vor allem dem hartnäckigen und langjährigen Einsatz der beiden SPD-Politiker Reinhold Röhling und Marc Jaziorski zu verdanken. Über einen Zeitraum von rund fünf Jahren haben sie das Projekt gemeinsam mit der Dorfinitiative Dorfladen und engagierten Bürgerinnen und Bürgern konsequent vorangetrieben. „Wir haben Tante Enso kontaktiert, wir sind dran geblieben und haben das Thema durchgezogen – und jetzt steht der Markt“, beschreibt Jaziorski den Weg zur Eröffnung. So war er nach dem Durchschneiden des roten Bands auch der erste, der gemeinsam mit der ältesten Bewohnerin Hochmoors den neuen Laden betrat.

Innovatives Konzept: persönlich & digital
Tante Enso verbindet persönliche Betreuung mit maximaler Flexibilität:
- 25 Stunden pro Woche ist der Markt mit Personal vor Ort geöffnet – für Beratung, Fragen und Service.
- Darüber hinaus können Kundinnen und Kunden rund um die Uhr (24/7) einkaufen.
- Voraussetzung dafür ist entweder die kostenlose Tante Enso-Kundenkarte oder auch eine Mitgliedschaft in der Genossenschaft (Anteil: 100 Euro).
Mehr als ein Supermarkt
Für Hochmoor hat das Projekt eine große Bedeutung. „Einen Lebensmittelladen in einem Ort dieser Größe zu haben, ist enorm wichtig. Er gehört zur Grundinfrastruktur – genau wie Schule oder Kindergarten“, betont Jaziorski. Der Standort ist bewusst gewählt: In unmittelbarer Nähe befinden sich Metzger und Bäcker. So entsteht ein lebendiger Ortskern, der Wege verkürzt und Begegnungen ermöglicht.
Tante Enso soll nicht nur die Versorgung sichern, sondern auch ein sozialer Treffpunkt werden – ein Ort, an dem man sich begegnet, austauscht und Gemeinschaft erlebt. Damit leistet der Markt einen wichtigen Beitrag dazu, Hochmoor lebenswert zu halten und weiterzuentwickeln.
Hochmoor hat wieder einen Mittelpunkt für den Alltag – modern, gemeinschaftlich und dank großen Engagements aus dem Ort möglich gemacht.

Hier noch ein paar Eindrücke aus dem Inneren:





