Im Bereich der offenen Kinder- und Jugendarbeit hat sich in Gescher in den letzten 5 Jahren vieles getan. Der Ferienkoffer bietet eine große Anzahl an sehr vielseitigen und attraktiven Aktivitäten. Grundlage ist eine hervorragende Kooperation von ehrenamtlichen Angeboten, die Kooperation mit Verbänden und Vereinen und zahlreiche Aktionen der Jugendhäuser JuCa und Chill Out. Die Einrichtung einer Koordination über das „Jugendbüro“ hat sich dabei als eine wichtige Entscheidung erwiesen.
„Wir haben damit ein Angebot geschaffen, dass in seiner Qualität und Vielzahl im Kreis deutlich heraussticht“,
betonte Ansgar Heming als Vorsitzender des Jugendwerkes Gescher.
„Grundlage und Voraussetzung dafür sind die hohe Fachlichkeit und das große Engagement unserer hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Zudem sind die Möglichkeiten einer verlässlichen Betreuung für Kinder in den Schulferien deutlich erweitert und ausgebaut worden. Wichtiges Ziel ist es, diese Angebote zu erhalten und dafür von Seiten der Stadt auch weiterhin die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen.
Auch die Angebote für Jugendliche sind in den letzten Jahren deutlich ausgebaut worden. Seit Jahren bietet das Jugendwerk Urlaubsreisen für Jugendliche an. Ziel waren Spanien, Italien oder Kroatien. Die Nachfrage ist riesig und alle Fahrten sind schnell ausgebucht. Das Chill Out hat neben den Zeiten für den offenen Treff, die Angebote für Jugendliche gezielt ausgebaut. Seit diesem Jahr konnte das Angebot um eine halbe Stelle für „Mobile Arbeit“ erweitert werden.
Über die Förderung des LWL konnte dazu ein eigenes Fahrzeug angemietet werden, mit dem gezielt Orte aufgesucht und Jugendlichen auch außerhalb der Jugendhäuser Aktionen angeboten werden können. Ziel bleibt, moderne, bedarfsgerechte Freizeitangebote und eine gut ausgestattete offene Jugendarbeit weiter auszubauen. Wir brauchen attraktive Treffpunkte, Freizeitflächen und Begegnungsräume, die Jugendliche freiwillig und gerne nutzen.
Die Umsetzung des Spielplatzkonzeptes und die Neugestaltung des Spielplatzes am Rodelberg ist dazu ein weiterer Schritt, dem vor allem in diesem Bereich weitere folgen müssen.
Es ist wichtig, dass Kinder und Jugendliche mitreden können, wenn es um Entscheidungen geht, die sie betreffen.
Das kann und muss in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.
Ansgar Heming