Wirtschaftsförderung

"Gescher ist das Herz des Münsterlandes" - so singt man hier nicht ohne Stolz und nicht nur zur Karnevalszeit. Und in der Tat, Gescher ist gerade für junge Familien ein attraktiver Standort. Hier muss der Traum vom Eigenheim im Grünen nicht ein Traum bleiben, die Kinder wachsen vergleichsweise sicher auf, haben alle Chancen auf eine gute schulische Ausbildung vor Ort und finden ein attraktives Freizeitangebot durch sehr aktive Vereine. Die Lage und die sehr gute verkehrstechnische Anbindung an das nördliche Ruhrgebiet, das Mittelzentrum Münster und zu unseren holländischen Nachbarn bieten viele Möglichkeiten. Gerade auch das aktive Nachbarschaftsleben schafft die besten Voraussetzungen, in Gescher Zuhause zu sein.
Ohne gesunde Unternehmen, die den Menschen Arbeit und Einkommen geben und der Stadt Steuern zahlen, wäre der Standort Gescher aber sicher nicht so attraktiv. Deshalb muss die Politik bemüht sein, den Wirtschaftsstandort kurz und mittelfristig zu stärken und wenn möglich weiter auszubauen.
Steuererhöhungen sind hier nicht das richtige Rezept. Und deshalb wird sich die SPD dafür einsetzen, dass die von der Mehrheit im Rat beschlossenen Steuererhöhungen baldmöglichst wieder zurückgenommen werden.
Zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Gescher schlägt die SPD vielmehr ganz ein gezieltes Maßnahmenpaket vor.
Den Fremdenverkehr gilt es als wichtigen Wirtschaftsfaktor gezielt zu fördern. Hierzu muss mit den ortsansässigen Wirten ein neues Gesamtkonzept erarbeitet werden. Die SPD sieht hier, auch mit Blick auf die Entwicklung der Gewerbebetriebe in Gescher, durchaus noch Platz für zusätzliche Kapazitäten.
Um auf die Sorgen und Nöte aber auch die Wünsche und Anregungen der Gescheraner Unternehmen wertschätzend und zeitnah eingehen zu können, schlagen wir einen regelmäßigen "Unternehmer.Dialog" vor. Zum Auftakt sollte durch eine Befragung der Unternehmer ein Stimmungsbild eingeholt, aber auch schon Wünsche und Anregungen gesammelt werden. Die Moderation eines solchen Dialoges gehört zu den vornehmsten Pflichten eines Bürgermeisters!
Als weitere Maßnahme regen wir an, einen neuen Samstagsmarkt nur mit regionalen Produkten ins Leben zu rufen. Dieser Markt soll nicht nur mit Agrarerzeugnissen bestückt werden. Um die Attraktivität eines solchen Marktes zu erhöhen, könnte in der Startphase auf die Erhebung von Standgebühren verzichtet werden. Zudem lässt sich ein solcher Markt sicher gut in ein neues Fremdenverkehrskonzept integrieren.
Die Hochschullandschaft im Münsterland hat sich in den letzten Jahren nachhaltig verändert. Hier bieten sich jetzt erstklassige Möglichkeiten, eine intensive Zusammenarbeit von örtlichen Unternehmen und regionalen Fachhochschulen z.B. durch die Vermittlung und Unterstützung von Praktika und Abschlussarbeiten zu initiieren. Ideal wäre, wenn Gescher selbst Zweigstelle einer Fachhochschule werden könnte.
Neben der Sicherung der vorhandenen Arbeitsplätze gilt es auch neue zu schaffen. Die Ausweisung geeigneter Gewerbegebiete ist hier ein klassisches Mittel. In Zukunft wird man aber auch neue Wege gehen müssen. Besonders erfolgsversprechend scheint uns die gezielte Ansprache und Förderung von Existenzgründern. Gerade für diese Zielgruppe kann Gescher ein exzellenter Standort sein. Hierfür sprechen nicht nur die infrastrukturellen Vorteile (Anschluss an A31, Glasfaserverkabelung, etc). Richtig interessant wird Gescher, wenn wir Existenzgründern gerade in der schwierigen Startphase mit gezielten Unterstützungsmaßnahmen zur Seite stehen:

  • Aktive Gründungsberatung mit einer Unterstützung bei Rechtsfragen, Investitionshilfen, Personal- und Grundstückssuche - vor Ort in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsförderer der Stadt und der Wirtschaftsförderung des Kreises Borken
  • Sonderkonditionen z.B. bei der steuerlichen Belastung oder der Anmietung von Verkaufsräumen in der Innenstadt (vorzugsweise bei Leerstände)
  • Aktive Begleitung der Gründungsphase durch Seniorberater, die im Rahmen des Konzeptes "SeniorenNetzwerk " zur Verfügung gestellt werden können
  • Bereitstellung eines "Gründerzentrums", in dem die Jungunternehmer z.B. mietfreie Büroräume, Gemeinschaftssekretariat und -buchhaltung als Dienstleistung befristet nutzen können. -Für die Einrichtung eines solchen Gründerzentrums bedarf es eines detaillierten Konzeptes, dass wir in Zusammenarbeit mit örtlichen Unternehmen und der Verwaltung auf den Weg bringen wollen - vielleicht in Form eines PPP-Projektes.

Zukünftig werden sich Familien vermehrt dort ansiedeln, wo die Lebensqualität für ihren Bedarf passend ist. Dazu gehört auch, dass Vater und Mutter eine Arbeit und die Kinder einen Ausbildungs- oder einen Studienplatz bekommen. Dabei werden die ausbildungsintegrierten Studiengänge zunehmend interessanter.
Eine wichtige Aufgabe der Stadt sieht die SPD deshalb auch darin, zukünftig Unternehmen mit guten Arbeits- und Ausbildungsangeboten in Gescher zu halten und anzusiedeln.
Dazu müssen wir

  • Flächen vorhalten, so dass überhaupt die Möglichkeit zur Ansiedlung oder Expansion von Gewerbe möglich ist;
  • Kosten für Gewerbeflächen und deren Erschließung möglichst erschwinglich gestalten
  • Gewerbesteuern niedrig halten
  • Nutzung und Umnutzung von bestehenden Gewerbeflächen ermöglichen

Durch gesunde Unternehmen sichern wir in Gescher Familieneinkommen sowie gute Arbeits- und Ausbildungsplätze.
Um den vorgeschlagenen Maßnahmen zum Erfolg zu verhelfen, bedarf es auch eines aktiven Marketings. Aufbau einer attraktiven Präsenz im Internet und auch den neuen SocialMedia, überregionale Pressearbeit, Teilnahme an Messen und Ausstellungen mit einem repräsentativen Stand, Pflege von Kontakten zu Schulen und Universitäten - das sind nur einige Beispiele, wie eine zukünftige Marketingarbeit aussehen muss.
Gescher muss mit den richtigen Ideen und Konzepten vor der Zukunft nicht bange sein. Chancen sind vorhanden, wir müssen sie nur nutzen!

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Aktuelles aus NRW

Zur Nominierung von Katarina Barley zur Spitzenkandidatin der SPD zur Europawahl 2019 erklärt Sebastian Hartmann, Vorsitzender der NRWSPD:

News Unterbezirk Borken

Pflege ist ein Thema, das viele Menschen berührt und interessiert. Die Menschen wollen, dass ihre Angehörigen gut gepflegt werden. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte will die Situation in der Pflege beleuchten und lädt alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung

am 30. Oktober um 18 Uhr im Burghotel Pass in Südlohn-Oeding

ein. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann und soll Pflege gestaltet werden, damit ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben auch in den hohen Lebensjahren gewährleistet wird?

Statements der Fachleute:

* Petra Kamperschroer, Pflegedienstleitung, AWO Jeanette-Wolff-Seniorenzentrum
* Gunnar Sander, Geschäftsführer Sander Pflege, Konzept "buurtzorg"
* Anne Göring, Krankenschwester Pflegedienst Helfende Hände
* Martina Nötzold, Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Kreise Borken und Coesfeld
* Moderation: Berthold Dittmann, Geschäftsführer Pflege mit Plan

Anschließend besteht ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion.

Anmeldung: https://ursula-schulte.de/gute-pflege

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft gab es für viele Landwirte gute Nachrichten. Zum einen haben die Koalitionsparteien betont, dass die Hofabgabeverpflichtung keine Zukunft mehr besitzt. Zum anderen zeichnet sich ab, dass die SVLFG bereit ist, die seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im August 2018 aufgelaufenen Rentenanträge zu bewilligen.

Bei schönstem Sonnenschein fanden sich am Sonntagmittag gegen 13 Uhr die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten aus dem Unterbezirk Borken im Burghotel Pass in Oeding zu ihrer diesjährigen Unterbezirkskonferenz ein. Zu Gast waren auch die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte sowie Felix Höppner, der sich als neuer Geschäftsführer des SPD-Unterbezirkes vorstellte.

Eröffnet wurde die Sitzung durch den amtierenden Vorsitzenden, Richard Kassner aus Velen-Ramsdorf. Nach seiner freundlichen Begrüßung bedankte er sich für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung und eröffnete zugleich, dass er nach seiner zweijährigen Amtszeit aus persönlichen Gründen nicht erneut als Vorsitzender kandidieren wird. Vorgeschlagen als Versammlungsleiter wurde Jan Kemper, Ortsvereinsvorsitzender aus Heiden. Das Protokoll führte Simon Beckmann aus Borken.

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Berlin. Das ist eine gute Nachricht für die älteren Landwirte, die in Rente gehen wollen. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat bestätigt, dass sie die Altersrenten für Landwirte vorläufig bewilligen wollen.

"Damit gibt es grünes Licht für die ca. 4.000 Rentenanträge, die seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im August 2018 auf Halde lagen. Lt. SVLFG erhalten all diejenigen eine vorläufige Zahlung, die noch keine Rente nach dem ALG (Gesetz über die Alterssicherung für Landwirte) beziehen und die entsprechende Wartezeit sowie das Renteneintrittsalter erfüllt haben.

Mit dieser Entscheidung wird die Forderung der SPD-Bundestagsfraktion nach einer zügigen Auszahlung der Renten endlich umgesetzt. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt diese Entscheidung. Das ist soziale Gerechtigkeit. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass die Landwirte auch dauerhaft zu ihrem Recht kommen."

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft gab es für viele Landwirte gute Nachrichten. Zum einen haben die Koalitionsparteien betont, dass die Hofabgabeverpflichtung keine Zukunft mehr besitzt. Zum anderen zeichnet sich ab, dass die SVLFG bereit ist, die seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im August 2018 aufgelaufenen Rentenanträge zu bewilligen. Für mich steht fest, dass die Hofabgabeklausel ohne Wenn und Aber der Vergangenheit angehört. Das Ziel der SPD Ziel ist ganz klar: Wir wollen, dass die älteren Landwirte in den Genuss ihrer wohlverdienten Rente kommen. Die Hofabgabeverpflichtung hindert sie daran.

Neuigkeiten

18.10.2018 18:53 Weiterer Schritt in die moderne Arbeitswelt: Gesetz zur Brückenteilzeit verabschiedet
Lange lag das Vorhaben auf Eis. Nun hat die Koalition das erste große Gesetzgebungsverfahren mit einem ihrer zentralen Anliegen für mehr Zeitsouveränität durch die Brückenteilzeit erfolgreich durchgesetzt. Ab 1.1.2019 gibt dieses Gesetz vielen Beschäftigten die Möglichkeit, in einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren in Teilzeit zu gehen und zwar ganz ohne Begründung. Das Rückkehrrecht

17.10.2018 18:51 Katarina Barley und Udo Bullmann werden zusammen die Führung des Europawahlkampfs der SPD übernehmen.
Dazu erklärt der Vorsitzende der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament, Udo Bullmann: Ich freue mich, dass wir heute gemeinsam in einer starken Doppelspitze mit Katarina Barley in Richtung Europawahl starten! Andrea Nahles und ich waren uns frühzeitig einig, dass wir die deutsche Justizministerin als Spitzenkandidatin gewinnen wollen. Das wird eine klasse Zusammenarbeit! Ich freue mich auf die

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