Zum Ausbau des Flugplatzes Stadtlohn-Wenningfeld

Veröffentlicht am 09.03.2009 in Kommunalpolitik

Zu der Pressekonferenz der IHK und anderer Verbands- und Wirtschaftsfunktionäre erklärt der Landratskandidat der SPD Hans Theo Peschkes:

Kein einziges überzeugendes Argument haben die Kammer- und Verbandsfunktionäre für den Ausbau des Stadtlohner Flughafens geliefert. Im Gegenteil, die geradezu Lachhaftigkeit von einigen Argumenten (unter den ersten zehn Flugplätzen des Landes) bestärken mich im Falle meiner Wahl zum Landrat dieses unsinnige Projekt sofort zu stoppen.

Acht Millionen Steuergelder für einen Phantomflughafen sind nicht zu rechtfertigen.

Wenn dieses Projekt denn so dringend sein soll, wo ist dann der Aufschrei der Wirtschaft in der Vergangenheit geblieben? Warum beteiligt sich dann die Wirtschaft nicht an den Kosten? Schließlich ist der Betrieb eines Flugplatzes nicht zwingend eine kommunale Aufgabe, so Hans Theo Peschkes. "Aus dem Ganzen kann man schließen, dass bis auf zwei flugbegeisterte Unternehmer und einigen Funktionären die heimische Wirtschaft einen Flugplatz nicht vermisst", so Peschkes weiter.

Weiter fragt Peschkes: "Wie sieht denn die tatsächliche Zahl der Geschäftsfluge aus?" Und gibt die Antwort: "Die sind sehr überschaubar." Würde der Flugplatz mit 8 Millionen Euro tatsächlich ausgebaut, würde allein aus der Verzinsung dieser Summe jeder Start und jede Landung mit mehr als 1000 Euro subventioniert. Das wäre ein klassischer Fall für das Schwarzbuch des Bundes der Steuerzahler.

Peschkes weiter: "Wenn die Befürworter des Flugplatzes tatsächlich etwas für die heimische Wirtschaft tun wollen, dann sollten sie darauf drängen, dass dieses Geld nachhaltig eingesetzt würde. Zum Beispiel in zwei Stiftungsprofessuren für die Fachhochschule in Bocholt, die dem Thema "regionale Wirtschaftsförderung" Impulse geben könnten. Ohne Verzinsung könnte man mit diesem Geld 55 Jahre lang zwei Stiftungsprofessuren bezahlen. Das wäre für die heimische Wirtschaft wesentlich sinnvoller als den phantasie- und einfallslosen Ausbau eines Flugplatzes, den keiner braucht."

 
 

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Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Im Mai 2019 wird erneut der Deutsche Kita-Preis verliehen. Hierzu möchte ich die Kitas aufrufen eine Bewerbung einzureichen. Der Deutsche Kita-Preis würdigt beispielhaftes Engagement von Kitas und lokalen Bündnissen für frühe Bildung. Die Auszeichnung nimmt insbesondere gute Prozesse in den Blick und fokussiert nicht ausschließlich gute Ergebnisse. Gesucht werden Kitas und lokale Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität in der frühen Bildung in ihrer direkten Umgebung arbeiten und dabei die Sichtweise der Kinder in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Gewinner eine wichtige Rolle.

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