Wohnen statt Shoppen

Veröffentlicht am 07.07.2020 in Ratsfraktion

Dass Wahrnehmung individuell und selektiv ist, ist bekannt. Trotzdem bin ich heute erstaunt über die Berichterstattung der GZ zum Thema Innenstadtgestaltung. Aus meiner Sicht fehlen in dem Bericht wichtige Aspekte und Diskussionsinhalte der Sitzung.

Mit keinem Wort ist erwähnt, dass die SPD den Punkt von der Tagesordnung nehmen wollte. Das Thema Innenstadtentwicklung ist nach Meinung der SPD so wichtig ist, dass es die neue Verwaltungsspitze und der neue Rat nach der Wahl in Ruhe und unvorbelastet angehen sollte. Nach Jahren des Stillstandes ist es vertretbar, noch 3 Monate zu warten.

In dem Bericht wird vollkommen außer Acht gelassen, dass in der Ausschusssitzung deutliche Kritik an dem Entwurf geübt wurde. So fielen Äußerungen wie „Planung der 80ziger Jahre“, die nur auf das Auto ausgerichtet ist. Von „Erhöhung der Aufenthaltsqualität in der City“ sehe ich keine Spur. Wo bitte soll die stattfinden? Auf PKW-Stellplätzen?

Das vorgelegte Konzept „Wohnen statt Shoppen“ stellt eine Richtungsentscheidung für die zukünftige Gestaltung der Innenstadt als Wohngebiet dar. Das bedeutet das schleichende Ende für unseren Einzelhandel und die Gastronomie in der Innenstadt und offenbar sehen die Befürworter des Konzeptes hierfür auch keine Zukunft mehr. Anscheinend wollen sie sich dafür auch nicht mehr einsetzen. Ehrlicherweise sollten sie dieses den verbliebenen Gewerbetreibenden dann jetzt auch sagen!

Es fehlt eine Perspektivplanung mit Blick auf die gesamte Innenstadt und ein entsprechendes ganzheitliches Konzept dazu. Hier wird wieder nur in Einzelposten gedacht. Deshalb lehne ich und auch die gesamte SPD diesen unausgereiften Vorstoß ab!

PS:

Klaus Schonnebeck, der Bürgermeisterkandidat der SPD, erwähnten in der Sitzung zutreffend, dass ein Teil dieser „zukunftsweisenden Planung“ bereits umgesetzt sein könnte, wenn die Stadt nicht das unbebaute Grundstück an der Hauptstraße für weit über den Bodenrichtwert erworben hätte und den vorherigen Eigentümer dort  das von ihm geplante Wohnhaus hätte bauen lassen.

Christian Wellering

Ratsmitglied für die SPD Gescher

 
 

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Klaus Schonnebeck
Bürgermeisterkandidat
für unser Gescher von morgen.

 

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