SPD Kreis Borken setzt sich für ein Ende des Tarifdschungels, günstige Tickets und Ausbau der ÖPNV-Verbindungen ein

Veröffentlicht am 14.08.2022 in Allgemein

Norbert Ricking: "ÖPNV ist nicht nur ein Kostenfaktor, denn Mobilität ist Daseinsvorsorge!" Mit der Einführung des 9 EUR-Ticket wurde gezeigt: Die Menschen haben Lust auf den ÖPNV! Die Zahl der gekauften Tickets ist um ein Vielfaches angewachsen und die Nutzung war deutlich höher als prognostiziert. Auch im ländlichen Raum!

Es zeigt sich: Tarifdschungel, hohe Kosten und wenig Angebot führen zu wenigen Nutzern. Die Menschen aber wollen mobil sein. Und wenn sie diese Mobilität haben, nutzen sie die auch. Damit wird mit dem Mythos aufgeräumt, der ÖPNV sei ein Produkt vergangener Tage. In Wirklichkeit wurde sie kaputtgespart und so verkompliziert, dass die Nutzung einfach keinen Spaß macht. Das muss sich ändern, gerade bei uns im ländlichen Raum.

Wir brauchen ein größeres Angebot, günstigere Tickets und endlich ein Ende mit Tarifzonen über Tarifzonen. Unabhängig vom PKW. Und wenn der ÖPNV dann eine echte Alternative zum PKW ist, werden die Menschen selbstständig umsteigen. So schaffen wir die Reduktion von CO² im Verkehrsbereich, die wir so dringend brauchen!

Stimmen unserer Vorsitzenden:

Nadine Heselhaus, Bundestagsabgeordnete und Co-Vorsitzende der SPD Kreis Borken: "Die Einführung des 9 EUR-Tickets war ein voller Erfolg. Die Nutzerzahlen und Nutzung des ÖPNV sprechen für sich. Gerade für jemanden wie mich, als Mutter von mehreren Kindern, ist dieses Ticket eine super Sache. Wer immer noch glaubt, der ÖPNV sei ein Nischenprodukt, hat es wirklich nicht verstanden. Ich bin froh, meinen Teil dazu beigetragen zu haben."

Norbert Ricking: "Das Ende des Tarifdschungels war, neben der geringen Kosten für das Ticket, aus meiner Sicht der entscheidende Faktor beim Ticket. Bis zur Einführung des 9 EUR-Ticket brauchte man ein Diplom, um alle Tarifzonen und Querungen bei seinen Fahrten zu berücksichtigen. Mit einem übergreifenden Ticket muss man nur noch wissen was fährt und wann. Der Rest ist egal. So sollte guter ÖPNV sein!"

 

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News Kreistagsfraktion Borken

SPD-Kreistagsfraktion Borken enttäuscht über den abgelehnten Antrag und die Möglichkeit für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Einstimmigkeit bei den KiTa-Beiträgen zu bekommen, war ein richtiges und wichtiges Signal. Die Menschen brauchen mehr Einfachheit und Klarheit und da dieses Thema alle Kommunen im Kreis betrifft, sollte hier auch Einigkeit herrschen. Hier hat man nun aber eine Chance liegen gelassen, für eine gerechte Verteilung der Lasten zu sorgen.

Elisabeth Lindenhahn, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion: "Dem Kompromiss der Verwaltung mussten wir folgen, alles andere wäre Hanebüchen gewesen. Allerdings sind wir nicht zufrieden mit der Staffelung und der Beitragsfreigrenze. Menschen mit einem Einkommen von 97.000€ gehören nicht zu den Spitzenverdienern im Kreis, hier sind ganz andere Kaliber unterwegs. Auch haben Menschen mit weniger als 37.000€ sowieso schon kaum Möglichkeiten, vieles zu bezahlen. Darauf zielte auch unser Antrag ab. Dieser hätte für eine gerechtere Verteilung der Kosten gesorgt und den allergrößten Teil der Menschen effektiv entlastet."