SPD fordert Plastikarmes Gescher

Veröffentlicht am 15.05.2019 in Ratsfraktion

Die SPD-Fraktion im Stadtrat fordert in einem Antrag an den Ausschuss für Infrastruktur, Landwirtschaft und Umwelt, dass Gescher sich auf den Weg zu einer Plastikarmen Stadt macht.
Die Belastung unserer Umwelt durch Plastikmüll ist ein stetig zunehmendes globales Problem, dessen Folgen auf Dauer noch gar nicht absehbar sind. Mit 12,6 Mio. Tonnen erzeugt in Europa kein anderes Land so viel Plastikmüll wie Deutschland, 3,6 Milliarden Plastiktüten mit einer Gebrauchsdauer von ~25 Minuten und die Tendenz ist steigend.

Die öffentliche Diskussion in der jüngeren Vergangenheit hat dazu geführt, dass sowohl die EU als auch die Bundesregierung erste Schritte zur Vermeidung von Plastikmüll unternehmen.
"Wir als SPD-Fraktion sind der Meinung, dass auch wir hier in Gescher unseren Beitrag zu einer plastikärmeren Zukunft leisten müssen" so Norbert Schulenkorf, SPD Ratsherr. "Auch auf der lokalen Ebene gibt es genügend Handlungsfelder.

Die Stadt soll z. B. bei Neuanschaffungen auf plastikfreie Alternativen setzen, auf Kunstoffprodukte die für den einmaligen Gebrauch bestimmt sind gänzlich verzichten oder bei städtischen Veranstaltungen insbesondere auf Einwegprodukte aus Plastik verzichten." Darüber hinaus fordert die SPD-Fraktion, dass die Stadt Gescher gemeinsam mit anderen Akteuren (Biologisches Zentrum, Schulen, Gescher Stadtmarketing, BUND, etc.) Strategien entwickelt zur Vermeidung und Minimierung von Plastik im Stadtgebiet und Gewerbebetriebe, Vereine aber auch Privathaushalte über Vermeidungsmöglichkeiten und die schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt informiert. "Es wäre schön wenn wir hier im Kreis Borken in dieser Frage eine Vorreiterrolle übernehmen könnten und andere Kommunen sich unserer Initiative anschließen würden" so SPD Fraktionsmitglied Klaus Schonnebeck. "Der Weg in ein plastikfreies Zeitalter ist noch sehr lang und wird nur Erfolg haben wenn wir ihn alle gemeinsam gehen!".


Antrag:

Stadt Gescher
Der Bürgermeister
Marktplatz 1
48712 Gescher

Gescher den 08.02.2019

Ihr Zeichen/Ihre Nachricht vom: Unser Zeichen:
Hems/Schul Antrag 02/19


Die SPD Fraktion im Rat der Stadt Gescher beantragt:

Der Rat der Stadt Gescher beschließt ein Konzept und dessen Umsetzung zur Vermeidung von Plastikmüll in Gescher und Hochmoor zu entwickeln.

Begründung:
Die Belastung unserer Umwelt durch Plastikmüll ist ein stetig zunehmendes globales Problem, dessen Folgen auf Dauer noch gar nicht absehbar sind. Mit 12,6 Mio. Tonnen erzeugt in Europa kein anderes Land so viel Plastikmüll wie Deutschland, 3,6 Milliarden Plastiktüten mit einer Gebrauchsdauer von ~25 Minuten und die Tendenz ist steigend.

Die öffentliche Diskussion in der jüngeren Vergangenheit hat dazu geführt, dass sowohl die EU als auch die Bundesregierung erste Schritte zur Vermeidung von Plastikmüll unternehmen.
Die SPD-Fraktion ist der Meinung, dass auch in Gescher unseren Beitrag zu einer plastikärmeren Zukunft leisten müssen.
Vorschläge zu Maßnahmen:

Die SPD-Fraktion schlägt vor, dass die Stadt Gescher gemeinsam mit anderen Akteuren (Biologisches Zentrum Zwillbrock, Schulen, Stadtmarketing, BUND, etc.) Strategien entwickelt zur Vermeidung und Minimierung von Plastik im Stadtgebiet und Gewerbebetriebe, Vereine aber auch Privathaushalte über Vermeidungsmöglichkeiten und die schädlichen Folgen für Mensch und Umwelt informiert

Mit freundlichen Grüßen
Norbert Schulenkorf
SPD Fraktionsgeschäftsführer

 

 

 
 

Aktuelles aus NRW

Mit großer Trauer und Betroffenheit haben wir vom Tod Werner Müllers erfahren, der heute nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist. Werner Müller hat das Ruhrgebiet in den letzten Jahrzehnten geprägt wie kaum ein anderer. Als damaliger Chef der Ruhrkohle AG hat er 2007 zu einem sozialverträglichen Ausstieg aus der Steinkohleförderung in Deutschland beigetragen. Die RAG-Stiftung

News Unterbezirk Borken

Mehr Leistungen für Familien im Kreis Borken
Auch im reichen Deutschland gibt es viele Familien, in denen das Geld knapp ist - obwohl ihre Eltern arbeiten. "Alle Kinder sollen einen guten Start ins Leben haben. Ab 1. Juli erhöhen wir das Kindergeld um 10 € und den Höchstbetrag des Kinderzuschlags um 15 € im Monat. Darauf wollen wir unser Konzept für eine sozialdemokratische Kindergrundsicherung aufbauen", so die Vredener SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte.

Bislang entfiel der Kinderzuschlag ab einer bestimmten Einkommensgrenze abrupt. Das wird ab 1. Januar 2020 anders: Dann schmilzt der Kinderzuschlag mit steigendem Einkommen behutsam ab. Die möglicherweise noch größere Entlastung: Ab 1. August entfallen für Familien mit Kinderzuschlag die Kita-Gebühren. "Die Eltern sparen so jeden Monat viel Geld. So können sie Beruf und Familie besser unter einen Hut bringen. Das stärkt gerade die Familien, die auf eine Erwerbstätigkeit besonders angewiesen sind", so Ursula Schulte.

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Nun war ich vor Ort beim Deutschen Roten Kreuz in Borken. Das Café Henry, die neue barrierefreie Küche des DRK, bietet von montags bis freitags einen wechselnden Mittagstisch an. Als Integrationsunternehmen beschäftigt das Café Henry eine bestimmte Anzahl von Menschen mit Behinderung.

Das Bundesteilhabegesetz soll mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am Arbeitsleben, an Bildung und im sozialen Bereich ermöglichen. Die Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen werden aus dem "Fürsorgesystem" der Sozialhilfe herausgeführt. Unterstützungsleistungen sind dann nur noch davon abhängig, was individuell benötigt und gewünscht wird. Die Art der Unterbringung ist nicht länger das ausschlaggebende Merkmal.

Neuigkeiten

22.07.2019 18:29 Der Soziale Arbeitsmarkt ist das richtige Instrument
SPD-Fraktionsvizechefin Mast weist Kritik am Konzept des Sozialen Arbeitsmarktes zurück. Neue Zahlen belegten, dass das Instument der richtige Weg sei, um Langzeitarbeitslosen Perspektiven zu eröffnen. „Der Soziale Arbeitsmarkt entwickelt sich gut. Das zeigt, er ist das richtige Instrument um Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu ermöglichen. Er eröffnet Menschen neue Perspektiven. Wir sind auf dem richtigen Weg. Das belegen

17.07.2019 06:10 Erklärung zur Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin
SPD gratuliert Ursula von der Leyen Die SPD hat Ursula von der Leyen zu ihrer Wahl zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gratuliert. Von der Leyen habe „nun die Chance, ein Europa mitzugestalten, das nicht auf nationale Egoismen setzt, sondern auf Zusammenhalt und Einigkeit. Auf diesem Weg wird die SPD sie nach Kräften unterstützen“, so die kommissarischen SPD-Vorsitzenden

Ein Service von websozis.info

SPD Vorsitz: Entscheide mit!

Wer soll es werden?

Wir wählen eine neue Spitze. Alle Mitglieder entscheiden mit.

Werde bis zum 14. September SPD-Mitglied um an der Mitgliederbefragung teilzunehmen!

MEHR ERFAHREN...