SPD fordert Dorfentwicklungskonzept für Hochmoor

Veröffentlicht am 13.01.2020 in Ortsverein

Die SPD Gescher hat sich am vergangenen Samstag vor Ort ein Bild von den Gegebenheiten in Hochmoor gemacht.

Die SPD hat die Stadt Gescher in ihrem jüngsten Antrag aufgefordert, ein Dorfentwicklungskonzept (ähnlich dem ISEK für Gescher) für den Ortsteil Hochmoor zu entwickeln. Dieses soll gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Nachbarschaften und Gewerbetreibenden erarbeitet werden.

In Hochmoor sind viele starke Unternehmen ansässig. Dadurch trägt der Standort sehr zu der hohen Steuerkraft Geschers bei. Wirtschaftlich hat Hochmoor somit eine große Bedeutung.
Hochmoor ist aber vor allem ein lebenswertes Dorf, ein Siedlungskern und Wohnort für über 2.000 Menschen.

Dennoch stellt die aktuelle Situation eine Herausforderung dar: Nahversorgung muss dringend geregelt werden, Bauplätze werden stets zu spät zur Verfügung gestellt, Vereine müssen um Räume bangen oder um dringend nötige finanzielle Unterstützung.

Der Friedhof wird immer wieder unzureichend gepflegt, Spielplätze und -flächen werden augenscheinlich vernachlässigt und sollen aufgegeben oder sogar verkauft werden.
Dorfflächen sollen immer wieder angetastet und mehr und mehr verbraucht werden, die Beleuchtungssituation ist stellenweise unzureichend, wie z. B. am Parkplatz des D(T)orfmuseums.
Kurz: Viele Themen sind entweder gar nicht oder nicht im Sinne der Bürgerschaft gelöst.

Es gibt also viel zu tun für das Dorf. Hier ist es der SPD wichtig, die Bewohner mitzunehmen, um für Hochmoor zukünftig eine bedarfsgerechte, bürgernahe und dorfgerechte Entwicklung langfristig und nachhaltig zu gewährleisten.

Aus diesem Grund fordert die SPD, gemeinsam mit Politik, Verwaltung und vor allem mit Bürgern ein Dorfentwicklungskonzept zu erstellen, um Versorgungsqualität zu sichern und Wohnqualität zu fördern. Wichtig ist dabei, ohne Vorplanung und vorgedachte Ideen in den Dialog einzusteigen.

Unabhängig davon müssen die aktuell geplanten Projekte vorangetrieben werden, wie zum Beispiel die Weiterentwicklung der baureifen Flächen, ÖPNV-Anbindung und überörtliche Radwegeverbindung.

Die SPD fordert von der Verwaltung, entsprechende Förderanträge und Bürgerworkshops noch für 2020 vorzusehen.

 
 

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