Reduktionsstrategie: Mehr Mut beim Kampf gegen ernährungsbedingte Krankheiten

Veröffentlicht am 07.11.2018 in Bundespolitik

Die nationale Reduktionsstrategie für weniger Zucker, Fett und Salz in Lebensmitteln darf nicht zum Papiertiger verkommen. Wir fordern ein stärkeres Engagement der Lebensmittelwirtschaft, insbesondere bei mit Zucker oder Ersatzstoffen gesüßten Getränken und Lebensmitteln für Kinder und Jugendliche, erklärt Ursula Schulte.

„Gesunde Lebensmittelrezepturen mit weniger Zucker, Fett und Salz müssen einen echten Beitrag im Kampf gegen ernährungsbedingte Krankheiten leisten. Es reicht nicht aus, wenn an Kinder und Jugendliche gerichtete Lebensmittel nicht mehr Zucker enthalten dürfen als Lebensmittel für Erwachsene.

Für die Reduktion bei „Kinderlebensmitteln“ sollten die strengen Vorgaben der Weltgesundheitsorganisation WHO gelten. Hierzu hat die WHO in 2015 ein ,Europäisches Nährwertprofil‘ erstellt, das als Basis dienen kann. Nur die nach diesem Modell als ernährungsphysiologisch ausgewogen geltenden Produkte sollten als ,Kinderprodukte‘ vermarktet werden dürfen.

Für die Zuckerreduktion bei Getränken können 5 Gramm pro 100 Milliliter als Höchstgrenze festgelegt werden – analog zu Großbritannien, wo ab 5 Gramm Zucker auf 100 Milliliter eine Sonderabgabe fällig wird. Die Erfahrungen dort zeigen, dass die meisten Getränke mit 5 Gramm und weniger Zucker auskommen.

Zudem muss die Reduktionsstrategie verbunden werden mit einer Nährwertkennzeichnung in Ampelfarben. Nur mit Nährwertampel oder NutriScore können Verbraucherinnen und Verbraucher auf einen Blick Zucker-, Fett- und Salzgehalt der Produkte erkennen und vergleichen.

Enttäuschend ist, dass die Grundsatzvereinbarung zur Reduktionsstrategie nur auf Freiwilligkeit beruht und kein Gesamtziel enthält, zum Beispiel für Zucker eine Reduktion von 20 Prozent in fünf Jahren, für Salz Reduktion um 15 Prozent in zwei Jahren. Was in Großbritannien geht, sollte auch bei uns möglich sein.“

 
 

Homepage SPD UB Borken

Aktuelle Termine

Alle Termine öffnen.

18.01.2019, 18:00 Uhr
Vorstandssitzung Unterbezirk

Alle Termine

Aktuelles aus NRW

14.01.2019 15:50
Stellenausschreibung.
Das Landesbüro der NRWSPD in Düsseldorf sucht baldmöglichst eine/n Mitarbeiter/in für den Arbeitsbereich Sekretariat der Generalsekretärin/Geschäftsleitung (1,0 Stelle). Zu den Aufgabenbereichen gehören: Zuarbeit für die Generalsekretärin/Geschäftsleitung Allgemeine Sekretariatsaufgaben Allgemeine Korrespondenz Terminvorbereitung Organisation und Vorbereitung von Dienstreisen Veranstaltungsvorbereitung (Landesparteitage, Delegiertenkonferenzen, Tagungen, Sitzungen) Voraussetzungen: Kaufmännische Ausbildung mehrjährige Berufserfahrung in diesem Tätigkeitsbereich Kenntnisse im Organisationsstatut der SPD absolute

News Unterbezirk Borken

Im September 2018 hatte NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) öffentlich die "Abschaffung der Straßenausbaubeiträge bei Kompensation für die Kommunen durch das Land" gefordert. In der Folge haben mittlerweile zahlreiche Stadt- und Gemeinderäte in ganz NRW Beschlüsse gefasst, bis auf Weiteres keine neuen Straßenbaumaßnahmen zu beschließen, was einen faktischen Investitionsstopp in die kommunale Straßeninfrastruktur bedeutet.

Zu dem Thema hat die SPD-Landtagsfraktion an Kommunalministerin Ina Scharrenbach (CDU) eine Kleine Anfrage gestellt. Die Antwort liegt nun vor. Dazu erklärt Stefan Kämmerling, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

"Der Ernährungsreport 2019 bringt nicht wirklich neue Erkenntnisse. Eines aber macht er deutlich: Wir benötigen dringend eine Nährwertampel, damit die Verbraucherinnen und Verbraucher schnell erkennen können, wie gesund die Produkte sind, die sie kaufen. Für die Verbraucher, die weiterhin Fleisch bevorzugen, ist es wichtig, dass sie sehen können, wie das Fleisch produziert wird. Deshalb brauchen wir ein staatliches Tierwohlkennzeichen, das seinen Namen auch verdient.

Neuigkeiten

14.01.2019 18:16 Kinder, Chancen, Bildung – Wir wollen, dass Deutschland das kinderfreundlichste Land in Europa wird!
Starke Kinder – starkes Land Die SPD steht dafür, dass jedes Kind es schaffen kann. Wenn wir für mehr soziale Gerechtigkeit sorgen wollen, müssen wir bei den Kindern beginnen. Denn Kinder machen unser Land auch in Zukunft stark. Deshalb müssen wir allen Kindern eine gute Ausbildung ermöglichen, und jedem Kind die Chance geben, seine Potenziale

14.01.2019 17:56 Europa: Beschlusspapier Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 10./11. Januar 2019
Darum geht es uns: Wir wollen, dass diese Europawahl eine Entscheidung für mehr Gerechtigkeit, für mehr Demokratie, letztlich für mehr Europa wird. Wir wollen mehr Investitionen in den Zusammenhalt und die Zukunft Europas. Wir wollen eine verbindliche europäische Sozialagenda und eine gerechte Besteuerung der Internetgiganten. Wir wollen über Bildung, Wissenschaft und Forschung eine gute Zukunft

Ein Service von websozis.info