Pankratius Schule – mit dem Kopf durch die Wand?

Veröffentlicht am 17.02.2018 in Ratsfraktion

Gemeinsame Presseerklärung von SPD und UWG.

Im letzten Jahr stand die Vermutung im Raum, in der Pankratius Schule könnten die Kinder und Lehrer unter Schadstoffen leiden. Diese Sorge war zum Glück unberechtigt.

Somit stehen wir nun vor derselben Situation wie vor der Schadstoffuntersuchung.
Die Schule ist in die Jahre gekommen und genügt auch den Ansprüchen moderner Pädagogik nicht mehr. Es besteht also Handlungsbedarf, aber zum Glück kein akuter.

Wir sollten also die beste Lösung für Gescher finden. Die anstehende Entscheidung beeinflusst die Schullandschaft in Gescher für die nächsten 30-50 Jahre.

Der Zeitdruck, der aktuell durch den Bürgermeister, die CDU und die Grünen gemacht wird, ist unbegründet. Es kann also in Ruhe über die Zukunft der Grundschulen in Gescher nachgedacht und diskutiert werden.
Die Schule kann, sollte man dann zum Ergebnis kommen, eine Generalsanierung der Schule ist der richtige Weg, in die noch leerstehenden Räume an der Gesamtschule umziehen. Sollte ein Um- oder Neubau bis zum Beginn des Schuljahres 2019-2020 nicht möglich sein, fehlen maximal drei Klassenzimmer an der Gesamtschule. Diese ließen sich problemlos an diesem Standort realisieren. Somit hätte man Zeit bis
August 2020 gewonnen.

Das von der Verwaltung vorgestellte Konzept zur Sanierung der Pankratius Schule ist nicht nur nicht durchdacht, es ist schlicht nicht genehmigungsfähig, da nicht barrierefrei. Auch sind Aspekte wie Brandschutz, Statik, Unfallschutz, Kellersanierung, Außensanierung, zukünftiger Raumbedarf anhand der Schülerzahlen und Entwicklung der OGS nicht hinreichend geklärt.

Ein gut geplanter Neubau ließe sich in einem angemessenen Zeitraum realisieren. Aktuelle Beispiele aus anderen Städten belegen, dass dort vergleichbare Projekte nach guter Planung in 1 bis 2 Jahren im diesem Kostenrahmen realisiert werden konnten. Eine solche Schule wäre energetisch und pädagogisch auf dem neuesten Stand und würde in etwa das kosten, was die Sanierung des jetzigen Gebäudes kosten wird. Allerdings mit einem deutlich geringeren Mehrkostenrisiko.

Warum also 3,25 + x Mio Euro investieren, wir haben dann immer noch ein altes Gebäude!

Der Zeitplan der SPD und UWG ist konkret und folgender:
Bis Mitte dieses Jahres werden alle offenen Fragen bezüglich der Zukunft der Pankratius Schule abgearbeitet.
Sollte die Entscheidung für den bisherigen Standort fallen zieht die Schule temporär an den Borkener Damm und das dann ausgereifte Konzept (Sanierung oder Neubau) wird umgesetzt.

 
 

Aktuelles aus NRW

Mit großer Trauer und Betroffenheit haben wir vom Tod Werner Müllers erfahren, der heute nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist. Werner Müller hat das Ruhrgebiet in den letzten Jahrzehnten geprägt wie kaum ein anderer. Als damaliger Chef der Ruhrkohle AG hat er 2007 zu einem sozialverträglichen Ausstieg aus der Steinkohleförderung in Deutschland beigetragen. Die RAG-Stiftung

News Unterbezirk Borken

An einer Debatte dazu nahmen 30 Mitglieder und Gewerkschaftsvertreter mit dem SPD-Unterbezirksvorsitzenden Marc Jaziorski und Projektleiter Richard Kassner in Bocholt teilt. Die jungen Menschen, die am 1. August ihre Ausbildung begonnen hätten, geniessen die Wertschätzung der Genossen, hieß es. Freilich müsse sich dies auch "auf dem Konto bemerkbar machen". Die 156 gekündigten Mitarbeiter der Eisengießerei Hulvershorn in Bocholt würden nicht alleingelassen: "Wir stehen an eurer Seite." Richard Kassner: "Das Fazit der Diskussion kann sich sehen lassen. Die Genossen hier vor Ort wissen, wo der Schuh drückt." Die Ergebnisse sollen sich als Anträge beim Landesparteitag der NRW-SPD wiederfinden. Kassner: "Rot pur trägt dann auch die Handschrift der SPD aus dem Kreis Borken.‘‘

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