Online-Diskussion zur Zukunft der Pflege mit Heselhaus und Schmidt

Veröffentlicht am 18.04.2021 in Allgemein

Im Kreis Borken gibt es über 150 stationäre oder ambulante Alten- und Pflegeeinrichtungen mit über 4000 Plätzen. Hinzu kommen über 2000 Plätze in den 9 Krankenhäusern im Kreis Borken (Quelle: Zahlen und Fakten Kreis Borken, 1.7.2020). Gerade in ländlich geprägten Kreisen nimmt die Bedeutung der ambulanten Pflege und auch die der vielen pflegende Angehörige zu.

Gerade in Gescher nimmt die Zahl der Wohnungen mit Anschluss an ambulante Pflege stetig zu. Aber auch die Pflege zuhause, im Kreis der Familie, ist in Gescher immer noch weit verbreitet und oftmals die erste Wahl.

Wohin aber geht der Weg in der Pflege zukünftig?

Mit dieser Frage beschäftigt sich die Online-Diskussionsreihe "Hand auf's Herz" mit der Bundestagskandidatin Nadine Heselhaus am

 

Dienstag, 20.04.2021 um 19 Uhr.

 

Konkret wird das Thema lauten: "Wie können wir Pflege für ein gutes Leben gestalten?"

Neben der SPD-Bundestagskandidatin Heselhaus nehmen auch die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (MdB) an der Veranstaltung teil, Thomas Wehner - Geschäftsführer des Kranken- und Altenpflegedienstes KuraMed GbR sowie Michael Engelhardt - Krankenpfleger und Arbeitnehmervertreter.

Zu dieser Online-Diskussion werden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Gescher und der Region eingeladen.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Für die Online-Veranstaltung kann sich jeder in eine Zoom-Konferenz einwählen. Der Link ist auf der Homepage unter https://nadine-heselhaus.de  zu finden.

 

 

 

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News Kreistagsfraktion Borken

SPD-Kreistagsfraktion Borken enttäuscht über den abgelehnten Antrag und die Möglichkeit für mehr Gerechtigkeit zu sorgen.

Einstimmigkeit bei den KiTa-Beiträgen zu bekommen, war ein richtiges und wichtiges Signal. Die Menschen brauchen mehr Einfachheit und Klarheit und da dieses Thema alle Kommunen im Kreis betrifft, sollte hier auch Einigkeit herrschen. Hier hat man nun aber eine Chance liegen gelassen, für eine gerechte Verteilung der Lasten zu sorgen.

Elisabeth Lindenhahn, Vorsitzende der SPD-Kreistagsfraktion: "Dem Kompromiss der Verwaltung mussten wir folgen, alles andere wäre Hanebüchen gewesen. Allerdings sind wir nicht zufrieden mit der Staffelung und der Beitragsfreigrenze. Menschen mit einem Einkommen von 97.000€ gehören nicht zu den Spitzenverdienern im Kreis, hier sind ganz andere Kaliber unterwegs. Auch haben Menschen mit weniger als 37.000€ sowieso schon kaum Möglichkeiten, vieles zu bezahlen. Darauf zielte auch unser Antrag ab. Dieser hätte für eine gerechtere Verteilung der Kosten gesorgt und den allergrößten Teil der Menschen effektiv entlastet."