Klimaschutzkonzept für den Kreis Borken

Veröffentlicht am 14.12.2009 in Umwelt

Gemeinsam mit Kommunalpolitikern hat sich die SPD–Kreistagsfraktion noch einmal von Herrn Dr. Manfred Grauthoff Unternehmensberatung für Energie und Umwelt und von Herrn Steinhoff, Institut für Regionalmanagement, IFR, das Klimaschutzkonzept für den Kreis Borken erläutern lassen.

Dabei machten beide Referenten noch einmal deutlich, dass der Anteil des Verkehrssektors an den CO – 2- Emissionen im Kreis Borken höher liegt als der entsprechende Anteil in NRW, dies ist auch bei den Haushalten der Fall, die Experten führten das auf die größere Wohnfläche je Einwohner zurück. „Der Klimabericht macht noch einmal deutlich, dass im Kreisgebiet ca. 72% der Wohngebäude vor 1987 erstellt worden sind und damit Möglichkeiten bestehen, durch energetische Maßnahmen den Endenergieverbrauch einzuschränken,“ sagte Grauthoff.

Bürgermeister Adolf Radstaak verdeutlichte für seine Stadt Isselburg, dass es dort kaum finanzielle Spielräume für große Klimaschutzmaßnahmen geben würde. „Aber, es gibt auch den Klimaschutz im Kleinen, der kostet kein Geld und man spart sogar noch. Also einfach mal die Heizung runterdrehen, mehr Rad fahren und auf Plastiktüten ganz verzichten,“ so Radstaak.

Die Politiker betonten, dass es für die Bürgerinnen und Bürger mehr unabhängige Beratung und mehr Transparenz über die unterschiedlichen Fördermöglichkeiten bei Klimaschutzmaßnahmen geben müsste. „Mir scheint das wichtigste zu sein, den Anteil der erneuerbaren Energien zu steigern, hier gibt es auch beim Kreis und seinen Kommunen noch Möglichkeiten, die sollten möglichst rasch genutzt werden“, forderte die Fraktionsvorsitzende Ursula Schulte.

 
 

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Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

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