Flüchtlingsunterbringung - Bund muss Kommunen mehr entlasten

Veröffentlicht am 11.06.2015 in Integration

Ulla Schulte in Gescher

Die aktuellen Krisen in der ganzen Welt haben immer mehr Auswirkungen auf die Städte und Gemeinden im Kreis Borken. Deshalb besucht die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte die Stadtverwaltungen in ihrem Wahlkreis, um sich über die Flüchtlingssituationen vor Ort zu informieren. Gemeinsam mit ihren Parteikollegen Norbert Schulenkorf, Andreas Langer und Brigitte Kormann traf sie sich mit Geschers Bürgermeister Hubert Effkemann, der Fachbereichsleiterin für Soziale Hilfen Barbara Bömer und Sabine Außem als zuständige Verwaltungsangestellte für das Asylbewerberleistungsgesetz.

"Wir suchen derzeit Wohnraum für die Asylbewerber, um die steigenden Zahlen der Menschen unterzubringen. Der Rat befürwortet eine dezentrale Lösung" erklärte Bürgermeister Hubert Effkemann. Derzeit gebe es in Gescher zwei größere und mehrere kleinere Einheiten.

Foto: v. l. n. r. Bürgermeister Hubert Effkemann, Andreas Langer, Brigitte Kormann, Ursula Schulte MdB, Norbert Schulenkorf, Fachbereichsleiterin Soziales Barbara Bömer und Verwaltungsangestellte Sabine Außem

Beeindruckt zeigten sich die Politiker von den vielen engagierten ehrenamtlichen Helfern und der Unterstützung der Kirche bei der Wohnungssuche. "Das ist gelebte Mitmenschlichkeit", so SPD-Politikerin Ursula Schulte. Erfreulich ist auch die gelungene Einbindung junger Flüchtlinge als Auszubildende.

Dennoch gibt es noch eine Menge zu tun. So sind die Kosten für die Unterbringung, Betreuung und die medizinische Versorgung aufgrund der steigenden Flüchtlingszahlen für Kommunen schwer kalkulierbar. Gescher erhält zurzeit ungefähr 25 Prozent der Kosten vom Land erstattet. "Die SPD setzt sich für eine Entlastung der Städte und Gemeinden ein. Wir werden versuchen die CDU im Bund davon zu überzeugen, die Kommunen finanziell besser auszustatten ", sieht Ursula Schulte die CDU hier in der Pflicht. Nach dem Besuch einer Flüchtlingsunterkunft waren sich die Politiker einig, dass die Flüchtlingsintegration nur durch die gesamte Zivilgesellschaft bewältigt werden kann.

 
 

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Im Mai 2019 wird erneut der Deutsche Kita-Preis verliehen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte ermutigt Kitas aus Ihrem Wahlkreis, eine Bewerbung einzureichen. Der Deutsche Kita-Preis würdigt beispielhaftes Engagement von Kitas und lokalen Bündnissen für frühe Bildung. Die Auszeichnung nimmt insbesondere gute Prozesse in den Blick und fokussiert nicht ausschließlich gute Ergebnisse. Gesucht werden Kitas und lokale Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität in der frühen Bildung in ihrer direkten Umgebung arbeiten und dabei die Sichtweise der Kinder in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Gewinner eine wichtige Rolle.

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Im Mai 2019 wird erneut der Deutsche Kita-Preis verliehen. Hierzu möchte ich die Kitas aufrufen eine Bewerbung einzureichen. Der Deutsche Kita-Preis würdigt beispielhaftes Engagement von Kitas und lokalen Bündnissen für frühe Bildung. Die Auszeichnung nimmt insbesondere gute Prozesse in den Blick und fokussiert nicht ausschließlich gute Ergebnisse. Gesucht werden Kitas und lokale Initiativen, die kontinuierlich an der Qualität in der frühen Bildung in ihrer direkten Umgebung arbeiten und dabei die Sichtweise der Kinder in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen. Zudem spielen Mitwirkungsmöglichkeiten von Kindern und Eltern sowie die Zusammenarbeit mit Partnern vor Ort bei der Auswahl der Gewinner eine wichtige Rolle.

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