Fehlernährung führt zu Fehlentwicklung

Veröffentlicht am 07.02.2019 in Gesundheit

NRWSPD diskutiert zu gesunder Ernährung und sozialer Ungleichheit

Düsseldorf. Fehlernährung ist ungesund. Das ist keine neue Erkenntnis. Sie war aber die Grundlage für ein Fachgespräch, das die SPD-Landtagsfraktion NRW mit Vertretern aus Wissenschaft und Politik in Düsseldorf durchgeführt hat.

"Nicht alle Bevölkerungsgruppen sind im selben Ausmaß von Fehlernährung betroffen. Häufig ernähren sich Menschen mit einem niedrigeren sozialen Status ungünstiger als Personen aus höheren Statusgruppen", so das Fazit von Dr. Simone Weyers von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Mit von der Partie waren auch Ursula Tenberge-Weber von der Vernetzungsstelle KiTa- und Schulverpflegung, Ursula Schulte als ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion sowie der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion NRW André Stinka.

Für die SPD-Fraktionen in Düsseldorf und Berlin gehört das Thema "gesunde und ausgewogene Ernährung" zum sozialdemokratischen Markenkern. Leider hat das Thema "Ernährung" aber in der öffentlichen Diskussion immer noch nicht den Stellenwert, der angemessen wäre. In den nächsten Monaten wird sich die SPD deshalb intensiv mit dem Thema beschäftigen, weil ausgewogene Ernährung die Voraussetzung für gesundes Aufwachsen von Kindern darstellt.

In einem ersten Schritt benötigen wir eine für alle Kinder zugängliche, vom Geldbeutel der Eltern unabhängige KiTa- und Schulverpflegung und das Umsetzen von Qualitätsstandards in den Gemeinschaftsküchen. Auch beim Thema "Ernährung und Bildung" müssen Bund und Länder enger zusammenarbeiten. Die Schulvernetzungsstellen leisten hier schon eine gute Arbeit.

Wichtig bleibt, dass die Kommunalpolitiker bei diesem Thema mitgenommen werden. Sie sind die Akteure vor Ort, die maßgeblich entscheiden können."

 

 
 

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Aktuelles aus NRW

Mit großer Trauer und Betroffenheit haben wir vom Tod Werner Müllers erfahren, der heute nach langer, schwerer Krankheit gestorben ist. Werner Müller hat das Ruhrgebiet in den letzten Jahrzehnten geprägt wie kaum ein anderer. Als damaliger Chef der Ruhrkohle AG hat er 2007 zu einem sozialverträglichen Ausstieg aus der Steinkohleförderung in Deutschland beigetragen. Die RAG-Stiftung

News Unterbezirk Borken

Mehr Leistungen für Familien im Kreis Borken
Auch im reichen Deutschland gibt es viele Familien, in denen das Geld knapp ist - obwohl ihre Eltern arbeiten. "Alle Kinder sollen einen guten Start ins Leben haben. Ab 1. Juli erhöhen wir das Kindergeld um 10 € und den Höchstbetrag des Kinderzuschlags um 15 € im Monat. Darauf wollen wir unser Konzept für eine sozialdemokratische Kindergrundsicherung aufbauen", so die Vredener SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte.

Bislang entfiel der Kinderzuschlag ab einer bestimmten Einkommensgrenze abrupt. Das wird ab 1. Januar 2020 anders: Dann schmilzt der Kinderzuschlag mit steigendem Einkommen behutsam ab. Die möglicherweise noch größere Entlastung: Ab 1. August entfallen für Familien mit Kinderzuschlag die Kita-Gebühren. "Die Eltern sparen so jeden Monat viel Geld. So können sie Beruf und Familie besser unter einen Hut bringen. Das stärkt gerade die Familien, die auf eine Erwerbstätigkeit besonders angewiesen sind", so Ursula Schulte.

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Nun war ich vor Ort beim Deutschen Roten Kreuz in Borken. Das Café Henry, die neue barrierefreie Küche des DRK, bietet von montags bis freitags einen wechselnden Mittagstisch an. Als Integrationsunternehmen beschäftigt das Café Henry eine bestimmte Anzahl von Menschen mit Behinderung.

Das Bundesteilhabegesetz soll mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am Arbeitsleben, an Bildung und im sozialen Bereich ermöglichen. Die Unterstützungsleistungen für Menschen mit Behinderungen werden aus dem "Fürsorgesystem" der Sozialhilfe herausgeführt. Unterstützungsleistungen sind dann nur noch davon abhängig, was individuell benötigt und gewünscht wird. Die Art der Unterbringung ist nicht länger das ausschlaggebende Merkmal.

Neuigkeiten

22.07.2019 18:29 Der Soziale Arbeitsmarkt ist das richtige Instrument
SPD-Fraktionsvizechefin Mast weist Kritik am Konzept des Sozialen Arbeitsmarktes zurück. Neue Zahlen belegten, dass das Instument der richtige Weg sei, um Langzeitarbeitslosen Perspektiven zu eröffnen. „Der Soziale Arbeitsmarkt entwickelt sich gut. Das zeigt, er ist das richtige Instrument um Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu ermöglichen. Er eröffnet Menschen neue Perspektiven. Wir sind auf dem richtigen Weg. Das belegen

17.07.2019 06:10 Erklärung zur Wahl von Ursula von der Leyen zur EU-Kommissionspräsidentin
SPD gratuliert Ursula von der Leyen Die SPD hat Ursula von der Leyen zu ihrer Wahl zur neuen EU-Kommissionspräsidentin gratuliert. Von der Leyen habe „nun die Chance, ein Europa mitzugestalten, das nicht auf nationale Egoismen setzt, sondern auf Zusammenhalt und Einigkeit. Auf diesem Weg wird die SPD sie nach Kräften unterstützen“, so die kommissarischen SPD-Vorsitzenden

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