Kein Endlager Ahaus

Veröffentlicht am 02.03.2019 in Umwelt

Warum es eines viel größeren Protestes aus der Bevölkerung bedarf.

 

Bei der Podiumsdiskussion am 26.02. in Ahaus wurde klar, dass die Salamitaktik in Sachen Atommüll bis heute nicht geendet hat. Wir waren mit dem Bus da. Gut 250 Personen hatten sich im Schloß Ahaus eingefunden.Eine spannender aber auch sehr bedrückender Abend. Es ist einfach unfassbar, wie verantwortungslos mit der Gesamtproblematik umgegangen wurde und wird. Sollte es in Ahaus einmal zu einem schlimmen Unfall z.B. Flugzeugabsturz kommen, verlieren wir alle unsere Heimat und nicht wenige ihr Leben.

 

Was sind die Erkenntnisse aus dem Abend.
 

  1. Das Brennelemente-Zwischenlager Ahaus ist gegen z.B. Flugzeugabstürze nicht sicher.
  2. Das Lager wird auch über 2036 (dann läuft die Genehmigung aus) als Zwischenlager dienen.
  3. Das Forschungszentrum Jülich will sich aus der Verantwortung stehlen und die 152 Castoren aus dem Pannenversuchsreaktor nach dem St. Floriansprinzip einfach nur loswerden. In Jülich wurde gerade ein Grundstück für ein Zwischenlager untersucht. Als die Ergebnisse nun feststehen (das Grundstück ist geeignet) sagt das Forschungszentrum „Das Grundstück steht nicht mehr zur Verfügung“.
  4. Die TU München will ihren atomwaffenfähigen Atommüll nach Ahaus verfrachten, um weiteren Müll produzieren zu können. Im Forschungsreaktor Garching ist das Abklingbecken bald voll. Wenn die TU die Brennelemente dann nicht los wird, muss sie den Reaktor runterfahren.
  5. Weitere Standorte drohen als Zulieferer für Ahaus zu fungieren.

Was liegt denn heute in Ahaus?

 

Hochradioaktiver Müll in:

305 „kleinen“ Castorbehältern aus Hamm Uentrop

18 Castoren aus dem Forschungsreaktor Rossendorf

6 Castoren aus Leichtwasserreaktoren

Diese 329 Castoren nehmen ca. 10 % der Lagerfläche in Anspruch haben aber das radioaktive Potential einiger tausend Hiroschima Bomben!

 

Schwach und  mittelstark strahlender Atommüll:

Es stehen 420 Stellplätze für Lagerbehälter zur Verfügung. Wieviel davon belegt sind und wie sicher so ein Container ist, bleibt fraglich. Ob dieser Müll einmal im Schacht Konrad eingelagert werden kann, steht noch in den Sternen, denn die Asse ist nicht weit und da gammelt ja bekanntlich schon jede Menge von dem Zeug. Die Mengen müssen da raus und Schacht Konrad ist dann vielleicht schon voll.

 

Was ist zu tun:

Die Stadt Ahaus beklagt zurzeit alle möglichen Genehmigungen die bezüglich Transport und Einlagerung gestellt werden. Das ist schon mal gut.

Es bedarf aber massiven Protestes aus der Bevölkerung, damit endlich Maßnahmen getroffen werden, diesen Dreck seiner Gefährlichkeit endsprechend zwischenzulagern.

 

Am 09. März ist die nächste Demo in Ahaus, geht hin.

Unterschreibt die Ahauser Erklärung; das ist auch online möglich!

SPD Gescher

 
 

Aktuelles aus NRW

Hannoversche Erklärung beschlossen auf der gemeinsamen Arbeitstagung der Landesausschüsse Selbstaktiv Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen sowie Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommen, Sachsen-Anhalt, Sachsen mit Unterstützung des Bundesvorstandes (Hannover, den 7. September 2019)   In der Bundesrepublik arbeiten über 300.000 Beschäftigte in den Werkstätten für behinderte Menschen. Rund zehn Prozent von ihnen sind zudem auf sog. ausgelagerten Arbeitsplätzen tätig. Das sind

News Unterbezirk Borken

Auf großes Interesse stieß diese Informationsveranstaltung zur aktuellen Situation rund um die Straßenausbaugebühren. Bis auf den letzten Platz war das SPD-Café in Gescher besetzt.

Der hiesige Landtagsabgeordnete André Stinka und der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion zum Thema "Straßenausbaugebühren", Christian Dahm, waren als Experten eingeladen. Die Moderation übernahm Marc Jaziorski (Vorsitzender der SPD in Gescher und im Kreis Borken).

In NRW gibt es 396 selbständige Städte und Gemeinden. Die Stadt Gescher gehört zu den 50 Städten in NRW die die Höchstsätze bei den Straßenausbaubeiträgen von ihren Bürgern verlangt, wenn Straßen nach einem erneuten Ausbau veranlagt werden. Die Belastung der Bürger hängt also von der Postleitzahl ab. Für dieselbe Leistung müssen Bürger in unterschiedlichen Städten unterschiedliche Beträge zahlen. In der Tendenz bedeutet, dass in Städten mit einer angespannten finanziellen Lage auch höhere Beiträge verlangt werden. "Das ist ungerecht!" fasst Dahm zusammen.

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Beim Lesen eines guten Kommentares zum Thema "Was ist eigentlich eine echte linke Gesinnung?", bin ich doch recht nachdenklich geworden. Persönlich halte ich mich für pragmatisch links orientiert, Ideologie ist nicht so mein Ding. Für mich bedeutet das, dass ich mein politisches Handeln danach ausrichte, dass Ungleichheiten beseitigt und Chancen gerecht verteilt werden. Aber kann man mit solchen Zielen noch Leute hinter im Ofen hervorlocken? Ist man damit noch auf der Höhe der Zeit? Wahrscheinlich nicht, das ist einfach nicht spannend genug. Und: Wer will sich schon tagtäglich mit dem Elend der Welt und der Mühsal, dieses zu beseitigen, beschäftigen? Das neue "links" ist vermeintlich grün, kümmert sich um Klimaschutz und Nachhaltigkeit und vergisst die alte Dame im Altersheim, die von ihrem Taschengeld den Friseurbesuch nicht mehr bezahlen kann. Kein Thema sind auch die Menschen, die tagtäglich ihrer Arbeit nachgehen und am Ende des Monats oft nicht wissen, wie sie ihre Miete und ihre Stromrechnung bezahlen sollen, die also arm trotz Arbeit sind oder gerade so über die Runden kommen.

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13.09.2019 18:54 #unsereSPD – Die Tour
#unsereSPD – Die Tour macht am Samstag Halt in Filderstadt.Wir übertragen live ab 16 Uhr.Sei dabei! Livestream auf https://unsere.spd.de/home/

13.09.2019 18:50 René Röspel zu Roadmap für Forschungsinfrastrukturen
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat heute die neue Roadmap für Forschungsinfrastrukturen vorgelegt. Damit werden drei Infrastrukturvorhaben aus den Bereichen Klimaforschung, Materialforschung und Medizin nachhaltig unterstützt. Die durch die Roadmap zur Verfügung gestellten Aufbaumittel betragen pro Projekt mehr als 50 Millionen Euro. „Was lange währt, wird endlich gut: Bereits 2017 wurden elf Projekte

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