Gute Bildung

Grundschulen
In Gescher gibt es insgesamt acht Schulen, die in verschiedene Schulformen aufgeteilt sind. Nach dem Kindergarten gehen alle Kinder auf die Pankratius- oder Von Galen Grundschule in Gescher oder auf die Schule auf dem Hochmoor.
Die Grundschulen in Gescher genießen einen außerordentlich guten Ruf. Wir möchten dafür sorgen und dazu beitragen, dass die Schulbildung in der Primarstufe diese Qualität halten kann. Die SPD setzt sich dafür ein, dass eine wohnortnahe Grundschulversorgung erhalten bleibt. Das gilt auch und vor allem für den Schulstandort in Hochmoor. Der Standort der Grundschule in Hochmoor ist ein wichtiger Bestandteil der Dorf-Infrastruktur und muss auch zukünftig sichergestellt werden.
Die drei Grundschulen sind als erste Schulen prägend für die Schulerfahrungen unserer Kinder. Daher müssen sie so ausgestattet sein, dass alle Kinder individuell gefördert und sie bei ihrer Lernentwicklung unterstützt werden können. Gerade die Erstklässler benötigen viel persönliche Zuwendung, damit sie grundlegende Lern-, Arbeits- und Sozialkompetenzen erlernen können. Die SPD wird sich dafür einsetzen, dass dies den engagierten Lehrerinnen und Lehrer der drei Grundschulen ermöglicht wird. Hauptschule & Realschule
In der Don Bosco Hauptschule und in der Städt. Realschule werden die individuelle Unterstützung des Einzelnen seit Jahrzehnten besonders groß geschrieben. Hier werden den Schülerinnen und Schüler eine grundlegende allgemeine Bildung, praktische Fähigkeiten und das Interesse an theoretischen Zusammenhängen vermittelt und eine berufsorientierte Lebensplanung unterstützt. Die Vergangenheit zeigt, dass in beiden Schulen alle Abschlüsse der Sekundarstufe I erworben werden konnten, auch die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe.
Durch die Einführung der Gesamtschule werden diese beiden Schulformen zukünftig darin aufgehen. Umso wichtiger ist es daher, ein Konzept für diese Übergangszeit gemeinsam mit den Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler dieser beiden Schulen zu entwickeln. Der gute Ruf der beiden Schulen und die Verantwortung für unsere Kinder rechtfertigen hier ein besonderes Engagement.
Die SPD wird sich nach Kräften dafür einsetzen, dass alle Schülerinnen und Schüler, die zurzeit die Hauptschule oder die Realschule besuchen, in Gescher alle die benötigten Ressourcen vorfinden, die sie benötigen, um den angestrebten Abschluss zu erreichen. Sowohl das räumliche Angebot als auch die sächliche und finanzielle Ausstattung müssen allen drei Schulformen so zur Verfügung stehen, dass sie ihre Aufgaben angemessen erfüllen können. Die SPD wird sich darüber hinaus dafür einsetzen, dass die Entscheidungsträger des Landes die Versorgung aller drei Schulen mit den fachlich erforderlichen Lehrkräften sicherstellt.
Konkret können wir uns dazu einen Runden Tisch für die "Sek 1" vorstellen, der offene Fragen klärt. Falls nötig könnten hierbei auch Experten und Verantwortlichen der Landes- und Bezirksregierungen hinzugezogen werden. Solch ein Runder Tisch könnte Entscheidungen des zuständigen Ausschusses im Rat fachlich fundiert vorberaten.

Gesamtschule
Mit der Gesamtschule ist es uns gelungen, die Bildungswege und Abschlüsse des Gymnasiums, der Realschule und der Hauptschule an einem Standort zu bündeln und zu integrieren. Endlich können unsere Kinder und Jugendlichen mit ihren unterschiedlichen Leistungsstärken zusammen lernen und Lebenswege möglichst lange offen gestaltet werden. Dies muss aber allen Kindern möglich gemacht werden. Daher müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass alle Kinder aus Gescher die Gesamtschule besuchen können - wenn sie wollen. Gespräche müssen unmittelbar nach den Sommerferien stattfinden, damit die Eltern Planungssicherheit haben.
Die SPD hat schon immer gefordert, dass alle Kinder aus Gescher, die die Gesamtschule besuchen möchten, hierzu auch die Möglichkeit erhalten werden. Wir fordern die Bezirksregierung dazu auf, uns diese Zusage zu geben. Wir müssen in jedem Fall verhindern, dass die Entscheidung darüber, wie viele Einstiegsklassen eingerichtet werden, erst in der Phase der Schulanmeldung erfolgt.
Wir werden veranlassen, dass direkt nach den Sommerferien Gespräche zwischen Stadt und Bezirksregierung aufgenommen werden. Die Eltern und Kinder müssen frühzeitig eine verlässliche Aussage erhalten um Planungssicherheit zu haben.

Förderschulen
Die Förderschule Haus Hall und die Brüder Grimm Schule in Estern sind mit ihrem sonderpädagogischen Unterricht speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zugeschnitten. Hier werden unsere Kinder und Jugendlichen häufig besser gefördert, als es bisher ohne diese Unterstützung an einer Regelschule möglich gewesen wäre. Zukünftig soll in einem inklusiven Schulsystem das gemeinsame Leben und Lernen unserer Kinder und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen zur Normalform werden. Die SPD unterstützt das Ziel, dass alle unsere Kinder grundsätzlich einen Platz an einer allgemeinen Schule bekommen können. Dazu bedarf es aber noch großer Anstrengungen und auch Zeit. Daher sollten Eltern auch weiterhin für ihr Kind die Förderschule wählen können, wenn diese besser geeignet ist.

Kindergärten & Kitas
Kindergärten, Kitas und Pflegestellen zur Betreuung der Kinder bis zum Schulalter müssen an den vorhandenen Bedarf angepasst werden. Jede Familie und jedes Kind, das einen Betreuungsplatz benötigen, müssen auch unterstützt werden. Die Einrichtungen bemühen sich nach Kräften, auch in kurzfristigen Engpässen und Notsituationen zu helfen. Die SPD setzt sich auf Landesebene dafür ein, dass sich die Einrichtungen personell und finanziell auf diese Herausforderungen vorbereiten können.
Zur Deckung des vom Kreis festgestellt zusätzliche Bedarf an Betreuungsplätzen sollten alle alternativen Lösungen betrachtet werden. Denn die Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung zeigen, dass dieser Bedarf sich in den nächsten 10 Jahren ändern wird. In den Augen der SPD macht es daher keinen Sinn, ein neues Gebäude zu errichten, wenn wir dieses nur für 10 Jahre benötigt werden. Großpflegestellen sind daneben flexible Konzepte, die ohne zusätzliche infrastrukturelle Aufwendungen eingerichtet werden können.

Aktuelles aus NRW

Die NRWSPD stellt weiter die Weichen für die Europawahl. Nachdem bereits der Landesparteirat im September die Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlliste nominiert hat, ging es am Samstag (17.11.2018) in Essen darum, die 47 Delegierten für die Bundesdelegiertenkonferenz am 09.12. in Berlin zu wählen. Dort wird entschieden, wer neben Spitzenkandidatin Katarina Barley für die SPD

News Unterbezirk Borken

MdB Ursula Schulte: "Das ist die Handschrift der SPD für mehr sozialen Zusammenhalt im Land"
2019 stehen den Jobcentern für den Kreis Borken rund 2,2 Millionen Euro und für den Kreis Coesfeld 1,6 Millionen Euro mehr für die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zur Verfügung als im Jahr 2018. Das hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales der Bundestagsabgeordneten Ursula Schulte mitgeteilt. "Für die Langzeitarbeitslosen ist das ein echtes Plus. Damit können die Jobcenter ihnen zielgenau helfen und sie besser in Arbeit vermitteln. Das gibt es nur, weil die SPD in der Regierung ist.", so Schulte. Dem Jobcenter Borken stehen im Jahr 2019 insgesamt 11,7 Mio. Euro für die Eingliederung zur Verfügung, dem Jobcenter Coesfeld 6,6 Mio. Euro.

Steinfurt/Kreis Borken. "Mit dem gestrigen Beschluss stärkt der Bund die Feuerwehren in noch nie dagewesener Höhe! Für die nächsten vier Jahre (2019-2022) werden wir ein Fahrzeugprogramm mit 100 Mio. Euro auflegen", berichtet die SPD-Bundestagsabgeordnete Ingrid Arndt-Brauer für den Wahlkreis Steinfurt I/Borken I. "Ich freue mich, dass ich zusammen mit dem zuständigen Hauptberichterstatter für den Haushaltsplan des Bundesinnenministeriums, Martin Gerster und unserem haushaltspolitischen Sprechers, Johannes Kahrs, diesen Verhandlungserfolg für unsere Feuerwehren erreichen konnte", so Finanzexpertin Arndt-Brauer.

Die SPD hält Wort. Spielräume zur finanziellen Unterstützung der Kommunen werden konsequent genutzt. Durch einen Gesetzentwurf von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) werden die Städte und Gemeinden in NRW 2019 jährlich um 126 Millionen Euro entlastet.

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine ausgewogene Ernährung ist wichtig für ein gesundes Leben. Deshalb muss es allen Menschen, unabhängig vom Bildungs- und Sozialstatus, möglich sein, sich gesund zu ernähren. Doch das ist nicht immer der Fall. Darunter leiden nicht nur Erwachsene, sondern schon Kinder und Jugendliche.

Aus Untersuchungen zur Kinder- und Jugendgesundheit wissen wir, dass Kinder und Jugendliche aus benachteiligten Familien sich ungesünder ernähren und häufiger unter ernährungsbedingten Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck und Herz-Kreislauferkrankungen leiden. Auch die Konzentrationsfähigkeit und die schulische Leistung werden durch die Ernährung beeinflusst.

Es ist ein sozialpolitischer Meilenstein, den der Deutsche Bundestag in der vergangenen Sitzungswoche beschlossen hat: Hinter dem "Teilhabechancengesetz" verbirgt sich die Schaffung eines sozialen Arbeitsmarktes, der zehntausenden Menschen den Weg aus der Dauerarbeitslosigkeit ebnen soll. Vier Milliarden Euro nimmt der Bund dafür in die Hand. Langzeitarbeitslose sollen so letztlich wieder in den regulären Arbeitsmarkt integriert werden.

Arbeit bedeutet Zugehörigkeit. Wer jahrelang arbeitslos ist, fühlt sich oft einsam, abgehängt und nicht mehr gebraucht. Mit dem Teilhabechancengesetz geben wir diesen Menschen eine Perspektive, darüber freue ich mich.

Neuigkeiten

20.11.2018 19:05 Unser Ziel ist eine datensichere, moderne Landwirtschaft
Statement des zuständigen Berichterstatters der AG Haushalt der SPD-Bundestagsfraktion, Ulrich Freese, zum Haushalt des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. „Auf den rasanten Wandel beim Klima, in der Landwirtschaft, Gesellschaft und bei der Technik haben wir im Rahmen der Verhandlungen zum Landwirtschaftshaushalt reagiert und Geld in die Hand genommen für eine Agrar-Masterplattform und für neue Strategien beim Ackerbau.

18.11.2018 17:01 5G: Menschen auf dem Land dürften nicht außen vor bleiben
Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Sören Bartol erwartet von der Bundesnetzagentur bei der anstehenden Versteigerung deutliche Vorgaben für den Ausbau mit schnellem Internet. „Mobilfunkunternehmen, die mit staatlichen Frequenzen Geld verdienen wollen, müssen im Gegenzug klare Auflagen für deren Nutzung bekommen. Frau Klöckner und Herr Seehofer müssen ihren Streit mit dem Chef des Kanzleramts über die Versorgungsauflagen umgehend klären. Die Koalition

Ein Service von websozis.info

akt. Newsletter Ulla Schulte