Ehrenamt, Kultur und Vereinsarbeit

Konzept SeniorenNetzwerk Gescher
Der Aufbau eines Senioren-Netzwerkes könnte eine weitere wesentliche Säule ehrenamtlichen Engagements sein. Das gilt für Senioren, die schon gut organsiert sind, aber auch für diejenigen, die sich eher projektorientiert engagieren wollen.
Dank des medizinischen Fortschritts und verbesserter Lebensumstände werden die Menschen heute nicht nur immer älter sondern sind auch deutlich fittet und aktiver. Diese häufig wenig beachtete Folge des demographischen Wandels führt zu veränderten Erwartungen an die Gestaltung des dritten Lebensdrittels. So wächst z.B. das Bedürfnis nach sinnvoller und attraktiver Beschäftigung auch im Alter. Die fitten Senioren bieten andererseits ein unschätzbares Potenzial an Wissen und Erfahrung, das sie zum Wohle der Gemeinschaft noch einbringen können.
Auch auf diese demographisch Veränderung braucht es eine schlüssige Antwort. Deshalb schlagen wir als SPD vor, in Gescher eine Initiative zur Gründung eines SeniorenNetzwerks Gescher zu ergreifen. Das SeniorenNetzwerk soll sich mit den verschiedenen Aspekten einer älter werdenden Gesellschaft beschäftigen. Hierzu zählt einerseits die Sorge um ein seniorengerechtes Freizeitangebot, das die Senioren selbst mit einbindet und die öffentlichen Einrichtungen wie den Generationenpark aktiv nutzt. Andererseits kann und soll sich das SeniorenNetzwerk auch mit den gestiegenen Möglichkeiten auseinandersetzen, die sich fitten Senioren für sinnstiftende gemeinnützige Aktivitäten bieten.
Solche Aktivitäten können in der Übernahme von Patenschaften für benachteiligte Jugendliche bestehen oder in der Begleitung von Projekten, in denen Jugendlichen konkrete Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt werden. So können aber auch Do-it-yourself-Kurse zur Stärkung der Selbsthilfekompetenz bei Bedürftigen organisiert und durchgeführt werden.
Ein weiteres sehr wichtiges Aufgabenfeld kann in der aktiven Begleitung von Existenzgründern in der schwierigen Startphase liegen. Eine solche Aufgabe ist sicher nicht nur spannend für den Seniorberater selbst, sie ist auch hilfreich für den Existenzgründer, der vom Wissen und der Erfahrung des Seniorberaters extrem profitieren kann.
In anderen Städten haben sich bereist vergleichbare Initiativen gebildet, so z.B. in Coesfeld. Es gilt sich jetzt zügig schlau zu machen und Kontakte zu knüpfen.

Ehrenamtskarte
Die SPD fordert die Einführung der Ehrenamtskarte auch in Gescher.
Mit der Ehrenamtskarte erhalten diejenigen Bürgerinnen und Bürger Anerkennung für ihre Leistungen, die sich sehr um die Gemeinschaft verdient gemacht haben. Solch eine Auszeichnung hätten sich viele Menschen aus Gescher und Hochmoor verdient. Die Ehrenamtskarte ist ein Zeichen der Wertschätzung und Anerkennung. Sie wirbt für das Ehrenamt, zeigt aber auch die Leistungen derer, die eigentlich im Verborgenen arbeiten.
Im Alltag treffen wir viele Menschen, die mit Herz und Hand "dabei" sind. Und dieses Engagement der vielen helfenden Hände hat die SPD dazu motiviert, auch für Gescher die Einführung der Ehrenamtskarte zu fordern.
Worum geht es dabei?
Sie kennen bestimmt auch jemanden, der sich ganz besonders einsetzt? Der/die mit Herz und Seele "dabei" ist? Der/die sich viel Zeit für andere nimmt, also über 5 h pro Woche? Der/die dafür kein Geld bekommen, also auch keine Aufwandsentschädigung? Der/die dieses Engagement schon über lange Zeit zeigt?
Die Ehrenamtskarte soll eine besondere Wertschätzung für diejenigen sein, die einen großen Teil ihrer Zeit für andere geben - sich engagieren. Gleichzeitig gibt es echte Vorteile und Vergünstigungen bei Angeboten öffentlicher, gemeinnütziger und privater Einrichtungen.
Die Ehrenamtskarte kostet den Inhaber selbst keinen Cent. Derzeit können Bürgerinnen und Bürger in rund 400 Städte aus NRW diese Ehrenamtskarte erhalten. Viel mehr Informationen über die Ehrenamtskarte finden Sie hier: http://www.ehrensache.nrw.de/

Die Idee der Ehrenamtskarte ist also ein Superding. Und so einfach in der Umsetzung:

  • Eine ganz intensiv ehrenamtlich engagierte Person bewirbt sich bei der Stadtverwaltung um die Ehrenamtskarte - oder sie wird vorgeschlagen.
  • Das Engagement wird von zwei Vertrauenspersonen bestätigt.
  • Die Stadtverwaltung prüft die Plausibilität.
  • Der Bürgermeister übergibt die Ehrenamtskarte.

So einfach. Wenig Bürokratie, viel Vertrauen, viel Anerkennung!
In Bocholt, Gronau oder Stadtlohn hat man schon langjährige Erfahrungen mit der Ehrenamtskarte.
Leider hat die Mehrheit im Rat sich bisher eindeutig gegen die Ehrenamtskarte ausgesprochen. Das möchten wir ändern. Auch deshalb müssen viele Menschen die Kandidaten der SPD wählen.

Kultur
Das Kulturangebot in Gescher ist vielfältig und zu wesentlichem Teil bürgerschaftlich organisiert. Die SPD könnte sich gut vorstellen, dass das Kulturprogramm in und für Gescher intensiver unterstützt wird.
Eine Möglichkeit sieht die SPD darin, zu überlegen, welche Veranstaltungsräume zu welchen Konditionen zur Verfügung stehen und wie sie genutzt werden könnten (Aula der Schulen, Museen, Rathaus, …). Eine Übersicht der Veranstaltungsräume im Internet wäre hier sehr hilfreich.
Außerdem muss der Theater- und Konzertsaal wieder als Veranstaltungsraum für zusätzliche Angebote eines attraktiven Kulturprogramms hergerichtet und genutzt werden.
Das Stadtmarketing könnte diese Veranstaltungsorte auf Messen und bei Anfragen dann aktiv mit vermarkten.
Auf diese Weise kann der Kulturraum Gescher langsam wachsen und gedeihen.

Vereinsarbeit
Neben den aktiven Nachbarschaften zeichnet Gescher die intensive Vereinsarbeit seiner Bürgerinnen und Bürger aus. Dieses Engagement und diese Motivation muss unterstützt werden. Dafür wird die SPD die Ehrenamtskarte und den Familienkompass einführen.
Durch neue Schulformen und veränderte Freizeitgewohnheiten ändert sich auch das Vereinsleben. Die SPD sieht die Aufgabe der öffentlichen Hand darin, es den Vereinen zu ermöglichen, ihren Vereinszweck weiterhin ehrenamtlich zu erfüllen. Dazu gehört z.B. dass öffentliche Gebäude - soweit möglich und vertretbar - unentgeltlich zur Verfügung gestellt werden.

Familienkompass
Der "Familienkompass" soll im Wortsinne als Kompass bei der Suche nach den passenden Ansprechpartnern in allen Fragen, die die Familie betreffen, bieten. Bei uns Gescher gibt es ein breites Spektrum an Angeboten, die Familien nutzen können. Über die örtliche Presse, eigene Internet-Auftritte oder Mundpropaganda werden solche Angebote verbreitet. Was aber, wenn ich eine Dienstleistung oder Hilfestellung benötige, die nicht "in aller Munde" ist? Wo suche ich?
Ein Familienkompass bietet eine schnelle Orientierung für die ganze Familie und stellt allen die Kontaktadressen und Telefonnummern zahlreicher Einrichtungen und Dienste zur Verfügung.
Die SPD stellt sich vor, dass Familien in Gescher ab dem Ende des nächsten Jahres im Internet einen Familienkompass für Gescher als Nachschlagewerk für alle Fragen und Lebenslagen finden.
Ein zentral gepflegter Familienkompass würde auch die Familienzentren in ihrer Arbeit unterstützen und entlasten. Die SPD kann sich gut vorstellen, dass hier eine Zusammenarbeit zwischen den Familienzentren und der Verwaltung möglich ist.
Leider hat die Mehrheit im Rat sich bisher eindeutig gegen einen Familienkompass ausgesprochen. Das möchten wir ändern. Auch deshalb müssen viele Menschen die Kandidaten der SPD wählen.

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- gute Bildung

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Aktuelles aus NRW

Zur Nominierung von Katarina Barley zur Spitzenkandidatin der SPD zur Europawahl 2019 erklärt Sebastian Hartmann, Vorsitzender der NRWSPD:

News Unterbezirk Borken

Pflege ist ein Thema, das viele Menschen berührt und interessiert. Die Menschen wollen, dass ihre Angehörigen gut gepflegt werden. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte will die Situation in der Pflege beleuchten und lädt alle Interessierten zu einer Diskussionsveranstaltung

am 30. Oktober um 18 Uhr im Burghotel Pass in Südlohn-Oeding

ein. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie kann und soll Pflege gestaltet werden, damit ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben auch in den hohen Lebensjahren gewährleistet wird?

Statements der Fachleute:

* Petra Kamperschroer, Pflegedienstleitung, AWO Jeanette-Wolff-Seniorenzentrum
* Gunnar Sander, Geschäftsführer Sander Pflege, Konzept "buurtzorg"
* Anne Göring, Krankenschwester Pflegedienst Helfende Hände
* Martina Nötzold, Kontaktbüro Pflegeselbsthilfe Kreise Borken und Coesfeld
* Moderation: Berthold Dittmann, Geschäftsführer Pflege mit Plan

Anschließend besteht ausreichend Zeit für Fragen und Diskussion.

Anmeldung: https://ursula-schulte.de/gute-pflege

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft gab es für viele Landwirte gute Nachrichten. Zum einen haben die Koalitionsparteien betont, dass die Hofabgabeverpflichtung keine Zukunft mehr besitzt. Zum anderen zeichnet sich ab, dass die SVLFG bereit ist, die seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im August 2018 aufgelaufenen Rentenanträge zu bewilligen.

Bei schönstem Sonnenschein fanden sich am Sonntagmittag gegen 13 Uhr die Jungsozialistinnen und Jungsozialisten aus dem Unterbezirk Borken im Burghotel Pass in Oeding zu ihrer diesjährigen Unterbezirkskonferenz ein. Zu Gast waren auch die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte sowie Felix Höppner, der sich als neuer Geschäftsführer des SPD-Unterbezirkes vorstellte.

Eröffnet wurde die Sitzung durch den amtierenden Vorsitzenden, Richard Kassner aus Velen-Ramsdorf. Nach seiner freundlichen Begrüßung bedankte er sich für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung und eröffnete zugleich, dass er nach seiner zweijährigen Amtszeit aus persönlichen Gründen nicht erneut als Vorsitzender kandidieren wird. Vorgeschlagen als Versammlungsleiter wurde Jan Kemper, Ortsvereinsvorsitzender aus Heiden. Das Protokoll führte Simon Beckmann aus Borken.

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Berlin. Das ist eine gute Nachricht für die älteren Landwirte, die in Rente gehen wollen. Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) hat bestätigt, dass sie die Altersrenten für Landwirte vorläufig bewilligen wollen.

"Damit gibt es grünes Licht für die ca. 4.000 Rentenanträge, die seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im August 2018 auf Halde lagen. Lt. SVLFG erhalten all diejenigen eine vorläufige Zahlung, die noch keine Rente nach dem ALG (Gesetz über die Alterssicherung für Landwirte) beziehen und die entsprechende Wartezeit sowie das Renteneintrittsalter erfüllt haben.

Mit dieser Entscheidung wird die Forderung der SPD-Bundestagsfraktion nach einer zügigen Auszahlung der Renten endlich umgesetzt. Die SPD-Bundestagsfraktion begrüßt diese Entscheidung. Das ist soziale Gerechtigkeit. Wir setzen uns weiter dafür ein, dass die Landwirte auch dauerhaft zu ihrem Recht kommen."

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft gab es für viele Landwirte gute Nachrichten. Zum einen haben die Koalitionsparteien betont, dass die Hofabgabeverpflichtung keine Zukunft mehr besitzt. Zum anderen zeichnet sich ab, dass die SVLFG bereit ist, die seit der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im August 2018 aufgelaufenen Rentenanträge zu bewilligen. Für mich steht fest, dass die Hofabgabeklausel ohne Wenn und Aber der Vergangenheit angehört. Das Ziel der SPD Ziel ist ganz klar: Wir wollen, dass die älteren Landwirte in den Genuss ihrer wohlverdienten Rente kommen. Die Hofabgabeverpflichtung hindert sie daran.

Neuigkeiten

18.10.2018 18:53 Weiterer Schritt in die moderne Arbeitswelt: Gesetz zur Brückenteilzeit verabschiedet
Lange lag das Vorhaben auf Eis. Nun hat die Koalition das erste große Gesetzgebungsverfahren mit einem ihrer zentralen Anliegen für mehr Zeitsouveränität durch die Brückenteilzeit erfolgreich durchgesetzt. Ab 1.1.2019 gibt dieses Gesetz vielen Beschäftigten die Möglichkeit, in einem Zeitraum von einem bis fünf Jahren in Teilzeit zu gehen und zwar ganz ohne Begründung. Das Rückkehrrecht

17.10.2018 18:51 Katarina Barley und Udo Bullmann werden zusammen die Führung des Europawahlkampfs der SPD übernehmen.
Dazu erklärt der Vorsitzende der S&D-Fraktion im Europäischen Parlament, Udo Bullmann: Ich freue mich, dass wir heute gemeinsam in einer starken Doppelspitze mit Katarina Barley in Richtung Europawahl starten! Andrea Nahles und ich waren uns frühzeitig einig, dass wir die deutsche Justizministerin als Spitzenkandidatin gewinnen wollen. Das wird eine klasse Zusammenarbeit! Ich freue mich auf die

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