SPD-Kreistagsfraktion besucht Moschee in Ahaus

Veröffentlicht am 09.12.2010 in Kreistagsfraktion

Zum Abschluss ihrer diesjährigen Veranstaltungsreihe „Fraktion unterwegs“ besuchten die Mitglieder der SPD-Kreistagsfraktion am vergangenen Samstag die Aksa-Moschee in Ahaus. Dort trafen sie Enver Gürbüz, den Vorsitzenden der türkisch-islamischen Kulturgemeinde, und Muammer Dastan, seit drei Jahren Imam in der Ahauser Moschee.

Enver Gürbüz, der seit 30 Jahren in Ahaus lebt, betonte in seiner Begrüßung: „Ich habe mich riesig auf diesen Besuchstermin gefreut.“ Zustande gekommen war dieses Treffen durch Vermittlung des Ahauser Fraktionsmitglied Hans-Georg Fischer. Einblicke in den Alltag der Moschee, in deren Historie und in die Gebetsrituale des Islam wollte Gürbüz den SPD-Politikern vermitteln. Und das geschah in sehr ungezwungener und fast freundschaftlicher Atmosphäre – wie am Ende des rund zweistündigen Besuchs alle Beteiligten bestätigen sollten.

Natürlich wurden in der Diskussions- und Fragerunde auch die heiklen Themen, die zwischen Türken und Deutschen gelegentlich für Aufregung sorgen, nicht ausgeklammert. Das Kopftuchverbot spielte ebenso eine Rolle wie die Zwangsverheiratung und die mitunter schleppende Integration der türkischen Mitbürger.

Übereinstimmung herrschte, dass gerade beim letzten Thema das frühe Erlernen der deutschen Sprache unerlässlich sei. Enver Gürbüz räumte in seinen Worten zum Abschied ein: „Wir wissen: Wir haben hier noch eine Baustelle. Die wird auch noch eine Weile da sein. Aber wir sind dabei, unsere Hausaufgaben zu machen.“

Halime Yildiz, weibliches Mitglied der türkischen Gemeinde und Enver Gürbüz’ Schwester, sprach ein Schlusswort, das viel über die Situation einer aufgeklärten türkischen Frau in der westlichen Gesellschaft verrät: „Warum ich ein Kopftuch trage? Weil ich das so will!“

 
 

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Aktuelles aus NRW

Heute steht der Vorwurf im Raum, die CDU-Umweltministerin habe den Landtag getäuscht. Dazu erklärt sich unser Landesvorsitzender Michael Groschek.

News Unterbezirk Borken

SPD-Unterbezirk Borken schickt Gerti Tanjsek und Manfred Kuiper als Delegierte nach Wiesbaden

Das hätten sich die beiden Delegierten aus dem Kreis Borken auch nicht träumen lassen, dass sie innerhalb von fünf Monaten ein drei Bundesparteitagen teilnehmen werden. Nach Berlin im Dezember 2017, Bonn im Januar 2018 folgt nun am kommenden Wochenende der Parteitag in Wiesbaden auf dem die Nachfolgerin von Martin Schulz gekürt werden soll.

Berlin. Die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Ursula Schulte traf sich am gestrigen Abend mit dem Arbeitskreis Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz der nordrhein-westfälischen SPD-Landtagsfraktion in Berlin. Hintergrund der Gespräche war ein Austausch über die nationale Reduktionsstrategie für Zucker, Fett, Salz, die Nährwert-Ampel, die Lebensmittelüberwachung sowie die Situation bei der Kita- und Schulverpflegung.

Das Bundesverfassungsgericht hat die bisherige Erhebung der Grundsteuer auf Grundlage von Einheitswerten aus den Jahren 1964 in Westdeutschland für verfassungswidrig erklärt und dem Gesetzgeber eine entsprechende Übergangsfrist für eine Neuregelung bis zum 31.12.2019 auferlegt. Dazu erklärt Sven Wolf, kommunalpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Landtag NRW:

"Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist zu erwarten gewesen. Die bisherige Erhebung der Grundsteuer mit teilweise völlig veralteten Einheitswerten war völlig ungerecht. Eine schnelle Reform ist daher dringend nötig, sonst versiegt eine der wichtigen Einnahmequellen der Städte und Gemeinde.

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

In der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft stellte Bundesministerin Julia Klöckner ihre Themenplanung vor. Im Mittelpunkt standen dabei vor allem die Ernährungspolitik und der gesundheitliche Verbraucherschutz.

Die Ernährungspolitik und den gesundheitlichen Verbraucherschutz stärker in den Blickpunkt zu rücken, ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Ernährungspolitik sollte dabei aber ein Bestandteil der Verbraucherbildung sein. Schließlich gibt es in Deutschland 80 Millionen Ernährungsexperten.

Wie sieht der Arbeitstag einer Politikerin aus? Und hat Politik etwas mit mir zu tun? Diese Fragen kann Daria Rafati am 26. April 2018, dem bundesweiten Girls Day, in Berlin selbst stellen.

Insgesamt 50 Schülerinnen aus der ganzen Bundesrepublik sind zu Gast bei der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin und können sich selbst einen Eindruck von einem vielfältigen Berufsbereich machen. "Der Girls'Day leistet einen wichtigen Beitrag für mehr Chancengerechtigkeit von Mädchen und Frauen in der Ausbildung und im Erwerbsleben. Auch in der Politik brauchen wir mehr Frauen. Deshalb beteiligt sich meine Fraktion schon zum vierzehnten Mal am Girls'Day.

Neuigkeiten

19.04.2018 08:19 Außerordentlicher Bundesparteitag Wiesbaden
Herzlich willkommen in Wiesbaden! Am 22. April beraten wir, wie wir als SPD gemeinsam in die Zukunft gehen. Alle sind herzlich eingeladen, sich mit ihren Ideen für eine starke Sozialdemokratie im 21. Jahrhundert einzubringen. Es geht um neue Antworten auf die großen Herausforderungen unserer Zeit, die wir im Dialog miteinander finden wollen. Auf dem Parteitag

12.04.2018 17:17 Interview mit Andrea Nahles in der Frankfurter Rundschau
SPD-Fraktionschefin Nahles will eine offene Debatte über die Frage, „welchen Sozialstaat eine Arbeitswelt braucht, die gut qualifizierte Menschen durch Algorithmen ersetzt.“ Ihr Anliegen: den Blick nach vorn richten, Pespektiven anbieten. Das komplette Interview mit der Frankfurter Rundschau auf spdfraktion.de

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