SPD Gescher trauert um einen bedeutenden Genossen

Veröffentlicht am 03.09.2017 in Ortsverein

Heiner Theßeling †

Gescher. Am Freitag, wenige Tage nach seinem 71. Geburtstag, verstarb der frühere Bürgermeister Heiner Theßeling. Eine große Anzahl von Menschen in Gescher kannten den beliebten und volksnahen SPD-Politiker.

Geboren wurde Heiner Theßeling 1946 in Harwick. Er besuchte in den Jahren 1953 bis 1957 die Volksschule und anschließend bis 1963 die Realschule in Gescher. Nachdem er zunächst eine Lehre als Großhandelskaufmann und anschließend seinen Wehrdienst abgeleistet hatte, besuchte Heiner Theßeling von 1967 bis 1971 das Clemens-Hofbauer-Kolleg in Bad Driburg und erwarb dort die Hochschulreife.

Anschließend führte ihn sein Weg nach Münster, wo er an der Westfälischen-Wilhelms-Universität katholische Theologie und Germanistik für das Lehramt studierte und dies mit dem 1. Staatsexamen 1975 abschloss.

Nach einer kurzen Station als nebenberuflicher Lehrer an der Friedensschule in Münster wurde er 1976 Lehramtsanwärter für die Realschule und schließlich 1978 Realschullehrer. Zunächst übte er diesen Beruf an der Gesamtschule in Paffrath und an der Gesamtschule in Bergisch Gladbach aus, bevor er 1980 zur Realschule nach Stadtlohn versetzt wurde. Kurz nach seinem 25-jährigen Dienstjubiläum im Jahre 1999 wurde er auf eigenen Wunsch aus dem Dienst als Landesbeamter entlassen, weil er in der Stichwahl des Jahres 1999 zum ersten hauptamtlichen Bürgermeister der Glockenstadt Gescher gewählt wurde. Zuvor war Heiner Theßeling schon seit 1989 ein begeisterter Kommunalpolitiker. Als sachkundiger Bürger und Ratsmitglied wirkte er in vielen Ausschüssen undGremien mit. Nachdem er von 1989 bis 1994 zunächst erster stellvertretender Bürgermeister war, wurde Theßeling 1994 ehrenamtlicher Bürgermeister und damit der erste Repräsentant, aber auch gleichzeitig der letzte, der dieses Amt inne hatte.

Als erster hauptamtlicher Bürgermeister setzte Theßeling zahlreiche Akzente in der Verwaltung.

So begleitete er die anstehende Verwaltungsstrukturreform. Ebenso trieb er die Sanierung der Schulen voran und kümmerte sich mit Herzblut um die Ansiedlung von Unternehmen.

Dabei legte er den Grundstein für die Entwicklung des Gewerbegebietes Schildarpstraße und erwarb sich bei den Unternehmern den Ruf als ein Bürgermeister, der sich aktiv kümmert.

2004 wählten die Gescheraner Theßeling erneut als hauptamtlichen Bürgermeister. Zum Ende dieser Wahlperiode entschied er sich 2009, nicht erneut zu kandidieren. Diesen Schritt begründete er damals mit dem Ziel, eine "bessere Work-Life-Balance" anzustreben.

Dabei hatte er vor allem seine Familie im Blick, die ihm das Wichtigste im Leben war. Mit seiner Frau Ingrid Theßeling hat er die vier Kinder Anna, Simon, Julian und Marius, die in den Jahren 1981 bis 1988 geboren wurden. Nach dem Ausscheiden aus dem Amt war Heiner Theßeling froh, mit seinen geliebten Menschen wieder mehr Zeit verbringen zu können. Neben seiner Familie widmete er sich auch anderen Leidenschaften. So ging er nach dem Ausscheiden aus dem Amt bewusst zurück an die Realschule in Stadtlohn, um dort noch 15 Wochenstunden als Vertretungslehrer zu fungieren und wieder als Pädagoge zu arbeiten. Aber auch seinen Hobbys Rennradfahren und Lesen konnte er frönen. Auch ehrenamtlich engagierte sich Theßeling weiter; u.a. war er bis zu seinem Tod Vorsitzender des Vereins "Zeit und Raum", der in Gescher den Geschichts- und Planetenweg realisiert.

Was von Heiner Theßeling bleibt, sind aber weniger die harten bibliografischen Daten. Es wird vielmehr der Mensch sein, der den Bürgerinnen und Bürgern in Gescher fehlen wird. Die freundliche, feinsinnige und sympathische Persönlichkeit, die ihn ausmachte, wird ein großes Loch hinterlassen. Mit Bürgermeister Heiner Theßeling geht ein bedeutender Gescheraner.

 
 

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Aktuelles aus NRW

Zur Absicht der Landesregierung, die Mittel für das Sozialticket mittelfristig komplett zu streichen, erklärt Michael Groschek, Landesvorsitzender der NRWSPD:

Ulla Schulte, MdB Kreis Borken

Wohnungssuche, Studienvoraussetzungen, aber auch die sehr zeitintensiven Verfahren bei der Ausländerbehörde des Kreises Borken oder ein Führerschein, für den in Deutschland eine erneute Fahrprüfung erforderlich sein soll - breit gefächert war das Themenspektrum, über das die 19 Teilnehmer/innen des B2-Sprachkurses, den die Berufsbildungsstätte Westmünsterland (BBS) im Auftrag der Arbeitsagentur durchführt, am Donnerstagvormittag mit mir ins Gespräch kamen. Doch schließlich war auch genau dieses Anliegen, das ich mit meinem Besuch in Ahaus verband: Zu hören, wo der Schuh drückt. Nachdem ich in den letzten drei Jahren zahlreiche Flüchtlingsunterkünfte besucht habe, möchte ich nun sehen, wie es den Menschen in den vergangenen Monaten ergangen ist, welche Fortschritte sie vor allem beim Spracherwerb sowie bei der Wohnungs- und Arbeitssuche gemacht haben.

15.11.2017 19:32
Fraktion im Dialog.
Wenn der Duft von Dominique Niemeyers Waffeln durch Borken strömt, nehmen sich die Menschen auch bei ungemütlichem Wetter ein paar Minuten Zeit. Fraktion im Dialog so lautete unsere Aktion mit der wir erfahren wollten, was die Bürgerinnen und Bürger von uns erwarten. In den Gesprächen wurde deutlich, dass man vor allem eine klare Haltung zu den drängendsten Probleme einfordert. Die Menschen wollen zudem wissen, warum es sich lohnt SPD zu wählen. Mehr Mut kann ich da nur sagen! Es ist immer noch modern, für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu kämpfen. #dialogspdbt

Zuhören, verstehen, handeln: Die SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag will wissen, warum sozialdemokratische Politik viele Menschen nicht mehr erreicht. Was läuft schief?
Deshalb schwärmen die SPD-Abgeordneten in ihre Wahlkreise aus. Unter dem Motto "Fraktion im Dialog" wollen sie mit den Bürgerinnen und Bürgern in den nächsten Jahren ins Gespräch kommen, hören, wo der Schuh drückt, verstehen, was die Menschen auf dem Herzen haben und dann im Bundestag entschlossen handeln.

Die Aktionen sind vielfältig: Tür-zu-Tür-Gespräche, Infostände, Versammlungen oder Vereinstreffen. Der Auftakt findet in der Woche vom 13. bis 19. November 2017 statt. Bürgerinnen und Bürger können ihre Vorschläge und Anmerkungen auch auf der Website der SPD-Bundestagsfraktion unter www.spdfraktion.de/dialog einbringen.

Ursula Schulte wird mit vielen kommunalpolitischen Parteifreunden am Dienstag, 14. November 2017, in der Zeit von 16.30 - 18.30 Uhr, mit einem Infostand "Am Vennehof 2, Borken" als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen. Hier kann man bei einer leckeren Tasse Kaffee ins Gespräch kommen.

Es geht vor allem um die Fragen,

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21.11.2017 20:36 SPD-Chef zum Scheitern von Jamaika – Es ist genügend Zeit
Nach dem Scheitern der Sondierungen zwischen CDU, CSU, FDP und Grünen geht SPD-Chef Martin Schulz davon aus, dass jetzt die Wählerinnen und Wähler das Wort haben. Für eine Große Koalition, bekräftigte Schulz, stehe die SPD nach wie vor nicht zur Verfügung. Die FDP hat sich davon gemacht und Angela Merkel steht jetzt ohne Verhandlungspartner für

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Im Interview mit der Funke Mediengruppe erläutert Carten Schneider die Position der SPD und die mangelnde Ernsthaftigkeit der Freidemokraten. Das Interview auf spdfraktion.de

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